Kategorie: Alle HP Ultrabooks im Test

  • HP Envy 4 im Test

    HP Envy 4 im Test

    HP Envy 4 Ultrabook

    Mit dem HP Envy 4 versucht sich HP an preisbewusste Ultrabook-Interessenten zu wenden. Dies gelingt in großen Teilen auch ganz gut, wie unser Test zeigen wird. Vor allem der sehr günstige Preis von unter 700€ hinterlässt einen guten Eindruck. Das HP Envy 4-1000sg bietet eine sehr schicke Alternative zu den sich sehr ähnelnden anderen Ultrabooks auf dem Markt. Allerdings besteht auch noch an mehreren Stellen Verbesserungspotenzial. Wo die genauen Stärken und Schwächen des Geräts liegen, werden wir im folgenden Test aufdecken!

    Der Test des HP Envy 4 im Detail

    Das Äußere:
    Der Displaydeckel kommt in einem sehr edel aussehenden schwarzen Look daher. Es handelt sich dabei um gebürstetes Aluminium, wie es bei Ultrabooks häufig zum Einsatz kommt. Die Unterseite ist ebenfalls aus Metall gefertigt, wurde aber mit einer dezenten roten Soft-Touch-Oberfläche versehen, was optisch einiges hermacht und auch sehr griffig in der Hand liegt. Die äußeren Abmaße sind die eines 13,3 Zoll Notebooks. Allerdings fällt das Gewicht mit insgesamt 1.770 Gramm relativ hoch aus.

    Das HP Envy 4 machte in unserem Test einen sehr stabilen und robusten Eindruck. Beim Ausüben eines normalen Drucks verbiegt sich nichts und es knarrt auch nicht. Lediglich an der Lautsprecherabdeckung und vor dem Touchpad konnte man ein leichtes Eindrücken feststellen, was aber keine Schäden oder dergleichen hinterlässt.

    Das Innere:
    Beim Aufklappen des Geräts kommt ein schönes 14 Zoll Display zum Vorschein. Allerdings kann uns das Display in unserem Test nicht überzeugen. Der äußere Rahmen des Displays spiegelt sehr stark, weil hier mit schwarzem Lack gearbeitet wurde. Auch ein Nachwippen bei Erschütterung konnten wir feststellen, was die Nutzung beispielsweise bei Bahnfahrten deutlich und unnötig erschwert.

    HP Envy 4 Außenansicht

    Auch die Qualität des Displays lässt einige Wünsche offen. Während die Auflösung von 1.366 x 768 noch üblich ist im Ultrabook-Segment, sind die Helligkeit und der Kontrast des HP Envy 4 ziemlich unterdurchschnittlich (um nicht das Wort schlecht zu benutzen). Im Freien lässt sich das Ultrabook daher eigentlich gar nicht verwenden, weil man schlicht und einfach nichts erkennen kann.

    Im Gegensatz dazu machen die Eingabegeräte eine deutlich bessere Figur. Das Touch-Pad ist sauber verarbeitet und lässt eine genaue und schnelle Steuerung zu. In unserem Test hat uns die Tastatur des HP Envy 4 überzeugen können. Durch die gut gesetzten Druckpunkte erhält man sofort eine Rückmeldung, ob die Taste sauber getroffen wurde. Damit sollte sich die Tastatur auch für Vielschreiber sehr gut eignen.

    Das Technische:
    Bevor wir uns mit dem Prozessor und der Festplatte beschäftigen werden, wollen wir noch ein paar Worte über die verbauten BeatsAudio-Lautsprecher verlieren. Diese werden nämlich als eins der Highlights dieses Ultrabooks angepriesen. In unserem Test konnten wir allerdings bestenfalls einen leicht über dem Durchschnitt liegenden Sound feststellen (auch wenn Klang ja imemr sehr subjektiv ist). Insgesamt wirkte der Sound recht blechern vor allem wenn man das Ultrabook mal ein wenig lauter gemacht hat. Vollkommen überzeugt hat dafür der Kopfhörer-Betrieb. Hier ist die Klangqualität wirklich sehr gut.

    Kommen wir nun zum Prozessor. In unserem Test haben wir das HP Envy 4 mit einem Intel Core i3-2367M Prozessor mit einer Taktrate von 1,4 GHz verwendet. Der Prozessor ist zwar nicht der leistungsstärkste, verbraucht dafür aber wenig Strom. Die Leistungsstärke reicht locker für alltägliche Aufgaben wie das Surfen im Internet oder die Verwendung von Office-Produkten. Wer aber mehr erwartet wird von diesem Ultrabook enttäuscht werden. Auch der Arbeitsspeicher von grade mal 4 GB limitiert die Arbeiten, die man mit dem HP Envy 4 ausführen kann. Bildbearbeitungsprogramme oder grafiklastige Spiele sollte man diesem Gerät jedoch nicht zumuten.

    Bei der Festplatte kommt ein ähnliches Modell wie beim Samsung Serie 5 Ultrabook zum Einsatz. Es handelt sich dabei um eine Verknüpfung von einer großen HDD- und einer kleinen schnellen SSD-Festplatte. Die HDD-Festplatte umfasst 320 GB ist dafür aber nicht die allerschnellste auf dem Markt. Die kleine 32 GB Express-Cache Festplatte sorgt allerdings für den nötigen Speed beim Hochfahren und Aufwecken aus dem Ruhemodus.

    Die Batterie:
    Die Akkulaufzeit gehört definitiv zu den Stärken des HP Envy 4. In unserem Test hielt der Akku unter minimaler Belastung
    (minimale Helligkeit, deaktiviertes WLAN und Bluetooth) 7 Stunden und 42 Minuten durch, bevor eine neue Akkuladung nötig wurde. Dieser Wert ist wirklich ausgezeichnet und braucht sich auch vor High-End-Geräten nicht zu verstecken.

    Bei voller Nutzung aller Funktionen hat das HP Envy 4 immerhin noch 3 Stunden und 32 Minuten durchgehalten. Im Video-Dauerbetrieb wurden fast 5 Stunden erreicht, was je nach Länge für 2-3 Filme reicht.

    Das Fazit zum Test des HP Envy 4:

    [box style=“check“]Nach dem Betrachten aller Eigenschaften fällt unser Fazit zwiegespalten aus. Das HP Envy 4 machte in unserem Test über weite Strecken eine gute Figur. Lobend sind vor allem die sehr gute Akkulaufzeit, das gute Design und die gut gelungene Tastatur zu erwähnen. All diese Vorzüge gibt es zu einem sehr günstigen Preis von aktuell grade mal 659€ (direkt bei HP). Auf der andren Seite ist vor allem das Display negativ aufgefallen, das mit seiner stark spiegelnden Oberfläche einen Einsatz im Freien sehr schwierig macht. Hinzu kommt die Technik, die zwar dem Preis angemessen ist, aber weit hinter anderen Ultrabooks zurück bleibt. Hier hat das Samsung Serie 5 Ultrabook, das unwesentlich mehr kostet, deutlich mehr zu bieten. Insgesamt hat unser Test gezeigt, dass es sich beim HP Envy 4, um ein Ultrabook für Einsteiger mit hohem Preisbewusstsein handelt. [/box]

     

    Die Technischen Daten zum HP Envy 4 in der Übersicht:

    [table id=11 /]

    Hier noch ein kleiner Vorgeschmack auf das HP Envy 4:

  • HP Envy 14 Spectre im Test

    HP Envy 14 Spectre im Test

    Auch HP startet fast zeitgleich mit dem Dell XPS 13 auf dem deutschen Ultrabook-Markt durch. Um sich von anderen Ultrabooks zu unterscheiden, setzt HP vor allem auf ein hochauflösendes Display (zumindest für ein Ultrabook), viel Gorilla Glas und Beats-Audio-Lautsprecher, die für ein tolles Klangerlebnis sorgen sollen. Mit dieser Kombination sollen Käufer gewonnen werden. Wir schauen in unserem Test des HP Envy 14 Spectre, was das neue Gerät alles kann und wo die Stärken und Schwächen liegen.

    Der Test des Envy 14 Spectre im Detail

    Das Äußere:
    Das Gehäuse macht auf den ersten Blick einen sehr schicken und eleganten Eindruck, was vor allem an der verwendeten schwarzen Farbe liegt. Der Deckel des HP Envy 14 Spectre wurde hochwertig verarbeitet und mit einer Menge kratzfestem Gorilla-Glas verstärkt. Sehr auffällig ist das HP-Logo, welches ähnlich wie beim Macbook Air beleuchtet wird, wenn das Ultrabook im Einsatz ist. Das Gerät macht einen sehr stabilen Eindruck.

    Die Maße des HP Ultrabooks bewegen sich im oberen Bereich aller von uns bisher getesteten Ultrabooks. Die Höhe beträgt 20 Millimeter, wovon 7 Millimeter auf das Display entfallen. Auch die Breite und Tiefe sind deutlich größer als bei vergleichbaren Ultrabooks. Das Gewicht schlägt mit 1807 Gramm zu Buche, was für ein Ultrabook schon relativ schwer ist.

    Auf der Unterseite des HP Envy 14 Spectre, die aus mattem Kunststoff gefertigt ist, findet man die Beats-Audio-Lautsprecher. Hier wurden 2 Lautsprecher eingebaut, die mit einem großen Beats-Audio-Logo versehen wurden.

    Das Innere:
    Wenn man das HP Envy 14 Spectre aufklappt, hat man zunächst das Gefühl, dass man ein Macbook Air geöffnet hätte. Das Design mit der schwarzen Tastatur und dem silbernen Grundton erinnert doch sehr an den Trendsetter. Das Öffnen selbst geht übrigens gar nicht so leicht, man braucht eigentlich immer beide Hände. Das Touchpad und die Tastatur funktionieren gut, wenn auch nicht so gut wie z.B. beim Dell XPS 13.

    Das eigentliche Schmankerl des HP Ultrabooks ist jedoch das Display. Dieses wurde komplett rahmenlos in das Envy 14 Spectre eingelassen und mit jeder Menge Gorilla Glas geschützt. Das 14 Zoll Display ist deutlich größer als bei vergleichbaren Modellen und kann eine bisher bei Ultrabooks unerreichte Auflösung von 1600×900 Pixel auf den Bildschirm zaubern. Nun wird auch klar wieso das Gerät größer und schwerer ausfällt als die Konkurrenz.

    Die Helligkeit erreichte einen Durchschnittswert von 230 cd/m². Das Kontrastverhältnis fällt mit einem Wert von 413:1 gut aus. Obwohl die Werte nicht optimal sind, war der Bildeindruck jedoch stets gestochen scharf. Einziger Kritikpunkt ist das spiegelnde Display, das die Verwendung im Sonnenlicht merklich einschränkt.

    Das Technische:
    Wie bei Ultrabooks üblich wurde auch beim HP Envy 14 Spectre ein Intel Core i5-2467M Dual-Core Prozessor verbaut. Der Prozessor erreicht damit einen Takt von 1,6 GHz und kann mit Turbo-Boost sogar bis 2,3 GHz aufgebessert werden. Darüber hinaus kommen ein 4 GB RAM Arbeitsspeicher und eine 128 GB fassende SSD-Festplatte zum Einsatz.

    Die Performance des Envy 14 Spectre hat bei unserem Test ordentlich aber nicht spektakulär abgeschnitten. Alle Käufer können sich aber beim HP Ultrabook auf flotte Zugriffszeiten freuen. Der Betrieb erfolgt außerdem relativ geräuscharm und auch stromsparend (dazu aber mehr im nächsten Abschnitt). Die Temperaturentwicklung war auch recht angenehm und kam im Extremfall auf grade mal 40 Grad.

    Bei der Ausstattung kann das HP Ultrabook im Gegensatz zur Konkurrenz glänzen. Es stehen 2 USB-Anschlüsse zur Verfügung (je einmal 2.0 und 3.0) und auch ein LAN-, ein HDMI- und ein mini Display-Anschluss stehen zur Verfügung. Darüber hinaus hat HP einen großen Wert auf den Sound gelegt und auch dementsprechend eine Mutetaste und einen Lautstärkeregler in das Gehäuse für einen schnellen Zugriff integriert. Der Audio-Anschluss kann zudem auch als Mikrofon-Anschluss verwendet werden.

    Die Batterie:
    HP gibt für sein Ultrabook eine maximale Akkulaufzeit von bis zu 9 Stunden an. Diesen Wert konnte das Ultrabook bei uns jedoch nicht ganz erreichen. Im normalen Gebrauch hat das Gerät etwas mehr als 4,5 Stunden durchgehalten. Allerdings konnten wir bei minimaler Bildschirmhelligkeit und nach dem Ausschalten von Funkanschlüssen eine Laufzeit von 8 Stunden und 30 Minuten erreichen. Ein Vorteil ist, dass der Akku bei diesem Modell vom Nutzer selber ausgetauscht werden kann. Allerdings muss man dazu ein Siegel brechen und verliert damit auch seinen Garantieanspruch.

    Das Fazit zum Test des HP Envy 14 Spectre

    [box style=“check“]Das neuste Gerät der Envy-Reihe versteht sich selbst als High-End-Gerät. HP versucht an mehreren Stellen die absolute Spitzenklasse im Bereich der Ultrabooks darzustellen. Dies gelingt vor allem beim Design, bei der Größe des Displays und bei den sehr gut klingenden Lautsprechern. Natürlich hift bei der Klangqualität die Zusammenarbeit mit Beats Audio merklich weiter. Aber auch der Rest des Envy 14 Spectre weiß zu überzeugen. Die Performance ist ordentlich, die Akkulaufzeit gut und die technische Ausstattung mit Anschlüssen ausgezeichnet für ein Gerät dieser Klasse. Richtig negativ ist nur das stark spiegelnde Display im Außeneinsatz und das relativ hohe Gewicht aufgefallen. Ansonsten weiß das HP Envy 14 Spectre auf der gesamten Linie zu überzeugen. Diese Qualität kommt aber auch mit einem immensen Preis. Die günstigste Variante ist ab 1.399 € erhältlich. Wenn der Preis nicht so hoch wäre, dann könnte das HP Envy 14 Spectre wohl noch höher in unserer Testbewertung abschneiden. So reicht es aktuell zu Platz 5![/box]

    Die Technischen Daten zum HP Envy 14 Spectre in der Übersicht:

    [table id=8 /]

    Zum Abschluss noch ein Video zum Test des HP Envy 14 Spectre: