Kategorie: Alle Dell Ultrabooks im Test

  • Das Dell Inspiron 14z Ultrabook im Test

    Das Dell Inspiron 14z Ultrabook im Test

    Dell Inspiron 14z Ultrabook

    Mit diesem Gerät stellt Dell sein zweites Ultrabook nach dem gut gelungenen Dell XPS 13 vor. Allerdings soll dieses Modell eine etwas andere Kundschaft ansprechen als noch das XPS 13. Wurde dort viel Wert auf Eleganz und Mobilität gelegt, wird der Fokus beim Inspiron 14z Ultrabook eher auf die multimediale Leistung gelegt. Deshalb wird das Gerät beispielsweise mit einem DVD-Brenner ausgestattet und besitzt ebenfalls eine eigene dedizierte Grafikkarte. Beides ist untypisch für Ultrabooks und führt dazu, dass das Gerät eher eine Mischung aus Ultra- und Notebook darstellt. Wir wollen in unserem Test des Inspiron 14z Ultrabooks von Dell schauen, ob diese etwas ungewöhnliche Mischung dennoch überzeugen kann.

    Der Test des Dell Inspiron 14z Ultrabooks im Detail

    Das Äußere:
    Der erste Eindruck lässt noch nicht erahnen, warum es sich bei diesem Modell um ein Ultrabook handeln sollte. Mit seinen 23 mm ist es eigentlich zu dick und auch das Gewicht hat es ganz schön in sich. Ganze 1,87 kg wiegt das Inspiron 14z Ultrabook und erinnert damit mehr an ein normales Notebook. Ansonsten erinnert das Design stark an die Inspiron Z-Serie. Das Gehäuse ist mit einem in grau gehaltenen Kunststoff überzogen. Die Oberfläche des Displaydeckels besteht allerdings aus gebürstetem Aluminium, das in Rot oder Silber geliefert werden kann. Leider sind nicht beide Farben in alle Konfigurationen erhältlich, denn Rot kann nur in der günstigsten und der teuersten Variante ausgewählt werden. Wir finden, dass es sich dabei um ein unnötiges Ärgernis handelt, weil der Grund für die unterschiedliche Farbwahl nicht ganz nachvollziehbar ist.

    Inspiron 14z fast geschlossen

    Die Stabilität des Geräts macht einen insgesamt guten Eindruck. Allerdings sind uns noch die Scharniere negativ aufgefallen. Diese sind leider recht ungenau verarbeitet, was zu einer Schiefstellung des Displaydeckels führt und einen immer größer werdenden Spalt an der Rückseite des Geräts offenbart. Hier muss Dell dringend noch nacharbeiten.

    Ein großer Pluspunkt des Inspiron 14z Ultrabooks sind jedoch die zahlreichen Anschlüsse. Neben dem bereits erwähnten DVD-Brenner bietet das Gerät auch 2 USB 3.0 Anschlüsse, wovon einer auch dann mit Strom versorgt wird, wenn das Ultrabook ausgeschaltet ist. Außerdem gibt es einen Kombi-Anschluss für Kopfhörer und Mikrofon, sowie einen Gigabit-LAN-Anschluss, eine HDMI Buchse und einen Kartenleser, der SD, MMC und MS/Pro lesen kann. Eine wirkliche Besonderheit ist der integrierte SIM-Karten-Slot, der problemlos einen mobilen Internetzugang ermöglicht. Bei der Bestellung auf der Dell Webseite muss man hier aber aufpassen und bei der Wahl der Monitorrückwand die Variante WWAN (mit Modem) auswählen.

    Das Innere:
    Wenn man das Dell Inspiron 14z Ultrabook öffnet, fällt als erstes die Tastatur auf. Diese macht zunächst einen recht guten Eindruck, doch unser kurzer Schreibtest zeigte doch einige Schwächen. Vor allem im Bereich des DVD-Laufwerks gibt die Tastatur nämlich ein wenig nach, was dazu führt, dass man diese Tasten doch recht kräftig anschlagen muss.

    Inspiron 14z geöffnet

    Das Touchpad konnte uns dafür überzeugen. Es ist recht groß, so das sman bequem alle Befehle ausführen kann. Positiv ist uns vor allem die Software aufgefallen, mit der man das Touchpad komfortabel an seine eigenen individuellen Bedürfnisse anpassen kann.

    Dann haben wir noch das Display, welches eine Bildschirmdiagonale von 14 Zoll aufweist und eine maximale Auflösung von 1.366 x 768 Pixel ermöglicht. Leider wurde das Display nicht entspiegelt und kann daher im Freilufteinsatz nicht überzeugen, da Reflexionen die Sicht deutlich beeinträchtigen. Dies machen andere Geräte wie zum Beispiel das Samsung Serie 5 Ultrabook deutlich besser. Dafür ist die Helligkeit des Dell Inspiron 14z Ultrabooks ganz ok. Diese könnte zwar auch ein wenig besser sein, aber insgesamt passt das Display gut zum Gerät.

    Das Technische:
    Das Dell Inspiron 14z Ultrabook gibt es insgesamt in 5 verschiedenen Ausstattungsvarianten. Die günstigste Variante gibt es bereits ab 550€. Diese hat jedoch nur einen Intel Core i3 Prozessor der zweiten Generation zu bieten. Beim Prozessor gibt es verschiedene Konfigurationsmöglichkeiten bis hin zu einem Core i7 Prozessor. Beim Arbeitsspeicher hat man die Wahl zwischen 4 GB bis 8 GB. Die Festplatte gibt es entweder als 500 GB HDD, 128 GB SSD und 256 GB SSD zur Auswahl.

    Unser Testmodell war mit einem Core i5 Prozessor, 6 GB Arbeitsspeicher und einer 128 GB SSD Festplatte ausgerüstet. Der Prozessor hat eine Taktfrequenz von 1,7 GHz, kann aber bis zu 2,6 GHz erreichen, wenn er übertaktet wird. Die gesamte Systemleistung unseres Testgeräts ist sehr solide. Wir konnten keine Abstürze provozieren, auch wenn das System stark ausgelastet war. Das Zusammenspiel aus Betriebssystem, Hard- und Software war überzeugend und so wie man es von einem Ultrabook erwartet.

    Die Batterie:
    Der Akku ist im Dell Inspiron 14z Ultrabook fest verbaut und kann nur sehr schwer und umständlich ausgetauscht werden. Aufgrund der starken Ausrichtung auf die mediale Nutzung haben wir für unseren Akkulaufzeit-Test diese Mal nicht 3 sondern 4 verschiedene Einstellungen durchlaufen lassen. Insgesamt haben uns die Ergebnisse durchaus positiv überrascht.

    Bei den niedrigsten Einstellungen (geringste Helligkeit, kein WLAN/Bluetooth) hat sich das Inspiron 14z Ultrabook erst nach 7 Stunden und 17 Minuten aus, was ein sehr guter Wert ist. Bei unserer mittleren Einstellung hielt der Akku auch gute 5 Stunden und 4 Minuten, was uns zufriedenstellen konnte. Dann haben wir noch eine Media-Einstellung verwendet. Dazu haben wir die höchste Helligkeit ausgewählt und das WLAN/Bluetooth deaktiviert gelassen. Anschließend haben wir DVDs laufen lassen. Man schafft mit dieser Einstellung eigentlich jeden Film, denn der Akku machte erst nach 3 Stunden und 38 Minuten schlapp. Zu guter Letzt haben wir noch einen Test unter voller Auslastung durchgeführt. Hier hielt der Akku nur noch 1 Stunde und 46 Minuten, doch auch dieser Wert ist noch ganz ok. Insgesamt ist der Test zur Akkulaufzeit sehr positiv ausgefallen.

    Fazit zum Test des Dell Inspiron 14z Ultrabooks

    [box style=“check“]Wie unser Test des Dell Inspiron 14z Ultrabooks gezeigt hat, handelt sich alles in allem um ein sehr solides Gerät, dass im oberen Mittelfeld der Ultrabooks mitspielt. Zu den Stärken zählen vor allem die zahlreichen Anschlüsse am Gerät und die Akkulaufzeit. Ganz besonders begeistert hat uns der SIM-Karten Slot, mit dem problemlos unterwegs ins Internet gehen kann. Darüber hinaus wusste auch das für Ultrabooks untypische DVD-Laufwerk zu gefallen, da so eine etwas andere Schicht von Käufern angesprochen wird. Außerdem hat uns die Akkulaufzeit des Inspiron 14z Ultrabooks positiv überrascht. Zu den Schwächen gehören vor allem die recht klobigen äußeren Abmaße, das hohe Gewicht und die teilweise etwas unsaubere Verarbeitung. Nicht gefallen haben uns hier vor allem die Scharniere und die Tastatur, die an einigen Stellen etwas nachgab. Andere Faktoren wie das Display oder die Systemleistung fallen grundsolide aus. Sie gehören weder zur Spitzenklasse noch sind sie uns beim Testen negativ aufgefallen. Schön ist zudem, dass man sich das Inspiron 14z Ultrabook nach seinen Wünschen konfigurieren kann. Der Preis beginnt bei 550€, die Ultrabook typischen Konfigurationen beginnen bei 700€. Damit gehören die Modell zu den günstigsten Ultrabooks auf dem Markt. Insgesamt spielt das Preis-Leistungs-Verhältnis aber weit vorne mit.[/box]

    Die Technischen Daten zum Dell Inspiron 14z Ultrabook in der Übersicht:

    [table id=14 /]

    Hier noch ein kurzer Eindruck zum Dell Inspiron 14z Ultrabook:

  • Dell Ultrabook XPS 13 im Test

    Dell hat lange gebraucht um sein erstes Ultrabook zu veröffentlichen, doch vor Kurzem hat Dell sein erstes eigenes Ultrabook auf den deutschen Markt gebracht. Schon auf den ersten Blick wird klar, dass es sich dabei um ein Produkt der gehobenen Qualitäts- und Preisklasse handelt. Wir haben das erste Dell Ultrabook mit dem Namen XPS 13 für Euch ausgiebig getestet.

    Der Test des XPS 13 im Detail

    Das Äußere:
    Was sofort auffällt ist die hochwertige äußere Verarbeitung des Dell XPS 13. Alle Kanten wurden abgerundet, was nicht nur gut aussieht sondern auch eventuellen kleinen unangenehmen Kratzern vorbeugt. Insgesamt ist das Dell Ultrabook sehr flach und leicht und macht einen sehr edlen Eindruck. Optisch erinnert es allerdings doch sehr an das Macbook Air.

    Das Ultrabook ist an seiner dicksten Stelle 18 Millimeter dick, was ein sehr guter Wert ist. Wenn das Gerät zugeklappt ist, schützt ein Aluminium-Deckel das Display von außen. Der eigentliche Body des XPS 13 besteht aus Kohlefaser und die Handauflage ist aus Magnesium gefertigt. Insgesamt eine sehr gelungene Konstruktion. Mit insgesamt 1,4 Kilogramm Gewicht kommt das Gerät zudem überraschend leicht daher.

    Das Innere:

    Dell XPS 13 Aussenansicht

    Klappt man das Ultrabook von Dell auf, kommen eine beleuchtete Tastatur mit angenehm großen Tasten und ein sehr großes Touchpad zum Vorschein. Ein erster Schreibtest auf der Tastatur hat einen guten Eindruck hinterlassen. Die Tasten waren fest und gut zu treffen.

    Auch das Display verleitet direkt zum hinsehen. Das 13,3 Zoll große Display erreicht eine Auflösung von 1.366 x 768 Pixel und wird mit sehr widerstandsfähigem und kratzfestem Gorilla Glas gegen äußere Einflüsse geschützt. Das Display des XPS 13 erreicht eine Helligkeit von bis zu 295 cd/m², was außergewöhnlich hell ist. Auch das Kontrastverhältnis von 895:1 trägt zum sehr guten visuellen Eindruck bei. Das Display lässt sich sogar in der Sonne ganz gut ansehen, was an der sehr hohen Helligkeit liegt, denn das Display spiegelt in der Sonne beträchtlich.

    Das Technische:
    Eine Besonderheit, die bei allen Dell Notebooks (und daher natürlich auch bei Ultrabooks) besteht, sind die zahlreichen Konfigurationsmöglichkeiten. Wir haben hier für Euch die günstigste Alternative getestet mit einem Intel Core i5-2467M 1,6 GHz Prozessor (mit Turbo-Boost bis zu 2,3 GHz), einer integrierten HD Graphics 3000, 4GB RAM und einer 128-GByte-SSD Festplatte. Ihr könnt aber einzelne Teile noch deutlich aufwerten, was aber natürlich ins Geld geht.

    Die Leistung des Dell XPS 13 hat in unserem Test sehr gut abgeschnitten und lag auf einem permanent hohen Level. Das Ultrabook von Dell bootet in nur 8 Sekunden. Die außergewöhnliche Performance scheint neben der SSD-Festplatte vor allem durch die 4GB RAM begünstigt zu werden, die in 2 separate 2GB-Module aufgeteilt wurde. Dadurch werden vor allem die Prozessorleistung und die Grafik verbessert. Doch auch die Temperatur steigt beim längeren Gebrauch stark an. Ein langes Arbeiten auf dem Schoß ist daher nicht empfehlenswert.

    Ein Kritikpunkt muss an dieser Stelle jedoch auch noch erwähnt werden: Es gibt zu wenig Schnittstellen! Es stehen lediglich je ein USB-2.0- und 3.0-Port für die Datenübertragung zur Verfügung. Hinzu kommen Schnittstellen für n-WLAN und Bluetooth. Ein Kartenleser fehlt jedoch völlig. Für die Verbindung zu anderen Bildschirmen steht ein Mini-Display Port zur Verfügung und leider nicht der viel weiter verbreitete HDMI-Ausgang. Hier besteht beim XPS 13 von Dell noch Nachholbedarf!

    Die Batterie:
    Dafür überzeugt die Batterie auf ganzer Linie. Das Dell XPS 13 hat bei uns mehr als 8 Stunden im Praxistest gehalten, bevor eine Ladung des Akkus verbraucht war. Im direkten Vergleich der Laufzeiten kann da nur das Toshiba-Ultrabook Satellite Z830-10J mithalten. Allerdings kann der Akku nicht vom Nutzer selber ausgetauscht werden. Hier ist ein Fachmann nötig, falls die Akkuleistung einmal nachlässt.

    Das Fazit zum Test des Dell XPS 13

    [box style=“check“]Dells XPS 13 Ultrabook hat in unserem Test sehr gut abgeschnitten und steigt auf Platz 2 unserer Bestenliste ein. Die tolle Verarbeitung und das sehr helle Display haben einen guten Eindruck hinterlassen. Dazu kommt die sehr gute Performance, die im Test des XPS 13 erzielt wurde. Auch die Akkulaufzeit hat uns vollkommen überzeugt. Die etwas mehr als 8 Stunden gehören zum Besten, was es auf dem Markt der Ultrabooks zurzeit gibt. Negativ viel nur die mangelnde Ausstattung mit Schnittstellen auf, die besonders das Anschließen eines weiteren Bildschirms unnötig kompliziert macht. Insgesamt kann man sich beim Dell XPS 13 aber auf ein tolles Ultrabook freuen, das auch mit einem stolzen Preis daher kommt. Die billigste Variante ist bei Dell für 1149€ erhältlich.[/box]

    Die Technischen Daten zum Dell XPS 13 in der Übersicht:

    [table id=7 /]

    Hier noch ein Test Video zum Dell Ultrabook XPS 13: