Kategorie: Alle Acer Ultrabooks im Test

  • Acer Aspire S5 im Test

    Acer Aspire S5 Außenansicht

    Mit dem Aspire S5 wagt Acer den Einstand in die High-End-Kategorie und fährt dazu in seinem neuen Ultrabook hochwertige Hardware und Materialien auf. Hinzu kommen einige vielversprechende Features. Diesen haben aber auch einen stolzen Preis. Die von uns getestete Konfiguration kostet immerhin fast 1.000€. In unserem Test des Acer Aspire S5 wollen wir genau untersuchen, ob der sonst für seine eher preisgünstigen Notebooks bekannte Hersteller den Übergang ins hochpreisige Gefilde schafft oder ob das Ultrabook im Vergleich gegen die starke Konkurrenz den Kürzeren zieht. Wir zeigen Euch die Stärken und Schwächen auf.

    Der Test des Acer Aspire S5 im Detail

    Das Äußere:
    Von außen macht das Acer Aspire S5 einen tollen Eindruck. Das Gerät wiegt nur 1,2kg, so dass man es auch problemlos mit nur 1 Hand halten kann. Darüber hinaus ist das Ultrabook an seiner dicksten Stelle grade einmal 15mm dick und damit noch dünner als die 17,8mm vom Acer Aspire S3. Das Design wirkt recht schlicht. Die Ecken sind abgerundet und die Oberflächen sind in einem matt-glänzenden Farbton gehalten. Insgesamt könnte das S5 noch ein paar mehr Akzente vertragen, aber die Qualität stimmt, da auch mit viel Magnesium und Aluminium gearbeitet wurde.

    Ein kleines Problem, das durch das sehr dünne Gehäuse entsteht, ist die Unterbringung der verschiedenen Anschlüsse. Acer hat hierfür eine interessante Lösung gefunden. Viele Anschlüsse wurden auf der Rückseite im Berät versenkt und können bei Bedarf freigelegt werden (siehe Video). Dieses Feature nennt Acer selber den „Magic Flip I/O“. Nach dem recht lauten Freilegen der Anschlüsse kommen ein HDMI, 2xUSB 3.0 und ein Thunderbolt-Anschluss zum Vorschein. Der Thunderbolt-Anschluss ist in der Tat etwas überraschend, da dieser bisher eigentlich nur bei Apple-Geräten wie dem Macbook Air verbaut wurden. An den Rändern befinden sich nur noch der Anschluss für das Netzteil, ein Kartenlesegerät und der Kopfhörer/Mikrofon-Ausgang.

    Das Innere:

    Acer Aspire S5 nur 15mm dick

    Wenden wir uns zunächst dem 13,3“ Display zu. Dieses hinterlässt in unserem Test des Acer Aspire S5 leider keinen guten Eindruck. Die maximale Auflösung liegt bei gewöhnlichen 1.366 x 768 Pixeln, was in Anbetracht des hohen Preises enttäuscht. Ein Full-HD Display wie zum Beispiel beim Asus UX31E hätte es schon sein dürfen. Auch die Helligkeit des Displays lässt stark zu wünschen übrig und lässt einen Außeneinsatz kaum zu. Wir konnten sogar mit einem normalen Office-Notebook besser im Freien arbeiten. Darüber hinaus ist das Display auch noch verspiegelt, was einen Außeneinsatz bei Sonnenlicht wirklich unmöglich macht. Für den mobilen Einsatz ist das Display leider wirklich schlecht geeignet und hier hat Acer ganz schön geschlampt.

    Bei der Tastatur gibt es nichts zu meckern. Die Tasten sind zwar ein wenig klein, aber damit kommt man schnell zu recht. Ansonsten ist uns beim Schreiben nichts Negatives aufgefallen. Das Touchpad machte einen überdurchschnittlich guten Eindruck. Die Maustasten sind ähnlich wie beim Macbook Air in das Touchpad eingelassen und auch eigene Multitouch-Gesten können konfiguriert werden. Die Steuerung mit dem Touchpad ist außerdem wahnsinnig präzise.

    Das Technische:
    Bei unserem Test haben wir ein Modell mit dem Core i7 Chipsatz von Intel verwendet. Dazu wurde eine schnelle SSD-Festplatte mit 256GB verbaut und 4 GB Arbeitsspeicher waren auch enthalten. Die mit dieser Konfiguration erreichte Leistung hat uns in unserem Test wirklich überzeugen können. Hier spielt das Acer Aspire S5 ganz weit vorne mit. Der Prozessor taktet im Turbo-Modus bis zu 3,0 GHz und auch die SSD-Festplatte ist rasend schnell. Bei der Festplatte hat Acer 2 separate Flashspeicher mit jeweils 128 GB verbaut, die als Verbund wirken. Eine solche Geschwindigkeit bei der Datenverarbeitung haben wir bisher noch nirgends gesehen. Hier hat Acer ganze Arbeit geleistet.

    Ein wenig fällt da leider die Grafikleistung ab, denn es wurde keine eigene Grafikkarte mit in das Gerät eingebaut, sondern es wird auf den Standardchip des Prozessors zurückgegriffen. Dieser liegt zwar in seiner aktuell schnellsten Variante (HD Graphics 4000) vor, doch kommt dies natürlich nicht an die Leistung einer eigenen echten Grafikkarte heran. Für Games, die eine gewisse Grafikleistung benötigen, ist das Acer Aspire S5 daher leider nicht geeignet.

    Die Batterie:

    Acer Aspire S5 geöffnet

    Die Größe des Akkus ist mit 34 Wh eigentlich recht klein bemessen, aber dennoch erreicht das Acer Aspire S5 in unserem Test recht gute Werte bei der Akkulaufzeit. Dies liegt natürlich auch an der recht geringen Helligkeit des Displays, was den Energieverbrauch mindert. Wir haben wie immer 3 Konfigurationen durch getestet. Bei der 1. Konfiguration (minimale Helligkeit, kein WLAN, Energiesparmodus) hielt das Ultrabook von Acer starke 7 Stunden und 7 Minuten durch. Dieser Wert ist überzeugend und dem hohen Preis angemessen. Für die Praxis relevanter ist die 2. Konfiguration, bei der wir mit einer mittleren Helligkeit und WLAN gearbeitet haben. Hier konnte ebenfalls ein guter Wert von 4 Stunden und 25 Minuten erreicht werden. Unter voller Belastung (maximale Helligkeit, alle Funktionen) machte das Aspire S5 allerdings schon nach 68 Minuten schlapp. Dieser Wert ist zwar aufgrund des recht kleinen Akkus nicht überraschend, aber dennoch enttäuschend. Eine volle Aufladung dauert übrigens ca. 2 Stunden.

    Das Fazit unseres Tests zum Acer Aspire S5

    [box style=“check“]Wie unser Test gezeigt hat, bekommt man ein grundsolides Ultrabook, dass vor allem durch seine starke technische Performance zu begeistern weiß, wenn man sich für einen Kauf entscheidet. Grade die beiden SSD-Festplatten sorgen für einen wahren Geschwindigkeitsrausch. Die Verarbeitung ist hochwertig und auch die Akkulaufzeit wusste zu gefallen. Leider schwächelt das Gerät beim Display. Hier hat Acer wirklich schlampig gearbeitet. Die Helligkeit ist einfach viel zu niedrig und das Display wurde auch nicht entspiegelt. So ist ein Außeneinsatz fast unmöglich. Dazu kommt der hohePreis von 1.000€. Für uns ist dieser Preis vollkommen überzogen, denn der größte Vorteil eines Ultrabooks ist seine Mobilität. Doch grade die wird durch das Display so stark eingeschränkt, dass wir zu diesem Preis von einem Kauf abraten müssen. Wenn sich der Preis im Bereich von 800€ bewegen würde, dann könnte man ein solides Ultrabook mit toller Performance erwerben.[/box]

    Die Technischen Daten zum Acer Aspire S5 in der Übersicht:

    [table id=15 /]

    Hier noch ein kurzer Eindruck zum Acer Aspire S5:

  • Acer Aspire S7 im Test

    Acer Aspire S7 im Test

    Acer Aspire S7 weiß
    Acer Aspire S7

    Das High-End Ultrabook aus dem Hause Acer ist das technische Meisterwerk der Acer Aspire Serie. Während sich das Acer Aspire S3 und das S5 doch eher an Ultrabook-Eisteiger richten, ist das S7 ein wahrhafter technischer Leckerbissen, der auch hohen Performance-Ansprüchen genügen wird. Wir wollen in unserem Test gucken, ob sich die toll klingenden technischen Daten auch in einem guten Ultrabook niederschlagen und wie sich die angekündigte Touchsteuerung mit Windows 8 in der Praxis bedienen lässt. Zuletzt soll auch das Preis-Leistungs-Verhältnis beleuchtetet werden, denn mit Preisen zwischen 1.300€ und 1.700€ verlangt Acer seinen Kunden ein Menge Geld für dieses High-End-Gerät ab.

    Der Test des Acer Aspire S7 im Detail

    Das Äußere:
    Der erste Eindruck des 14 Zoll Geräts ist sehr gut. Der Unibody-Style aus gut verarbeitetem Magnesium macht optisch eine Menge her und lässt das Herz von Ultrabook Liebhabern sofort höher schlagen. Auch die Abmaße sind sehr beeindruckend. Das Gehäuse ist grade einmal 12mm dick. Hinzu kommen noch 1,5mm für die Standfüße, aber dennoch zählt das Acer Aspire S7 damit im Vergleich zu anderen Ultrabooks auf dem Markt zu den dünnsten. Trotzdem ist das Gehäuse auch sehr stabil, was bei Ultrabooks ja nicht immer der Fall ist. Dies liegt vor allem am verwendeten Gorilla Glas, das einen guten Schutz vor Kratzern bietet. Als Schneidebrett (wie in diesem Video) sollte man das Gerät dann aber vielleicht doch nicht benutzen ;-).

    Mit normaler Kraftaufbringung war es uns in unserem Test kaum möglich das Chassis zu verbiegen. Mit seinen sehr leichten 1,27 kg liegt das Ultrabook außerdem gut in der Hand und ist leicht zu transportieren.

    Aufgrund der geringen Bauhöhe des Acer Aspire S7 gibt es auch nicht viele Anschlüsse am Gerät. VGA und Ethernet-Anschlüsse wurden daher nicht eingebaut. Dafür gibt es 2 USB-3.0-Anschlüsse, einen Micro-HDMI-Anschluss und einen Kartenleser. Wer das Ultrabook an einen TFT-Bildschirm anschließen möchte, der profitiert allerdings vom mitgelieferten Adapter Micro-HDMI auf VGA. Eine ähnliche Lösung ist auch für das Ethernet im Lieferumfang enthalten, anderfalls hat man nur die Möglichkeit über WLAN-Zugang zum Internet zubekommen.

    Auf der Rückseite des Acer Aspire S7 mussten wir feststellen, dass sowohl der Akku als auch die Festplatte und der Arbeitsspeicher fest integriert sind und vom Nutzer nicht getauscht oder erweitert werden können.

    Das Innere:
    Wer das 13,3 Zoll Display des Acer Aspirs S7 aufklappt, dem wird sofort das sehr gut verarbeitete Display auffallen. Es handelt sich dabei um ein Full-HD Panel, das eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel erreicht. Das Display sieht wirklich sehr gut aus und das aus allen Blickwinkeln, was bei vergleichbaren Ultrabooks nicht immer der Fall ist. Auch die Kontraste und die Farben überzeugten uns in unserem Praxistest voll und ganz. Mit diesem Display des Aspire S7 hat sich Acer wirklich selbst übertroffen.

    Acer Aspire S7 - 180 Grad geöffnet
    Acer Aspire S7 – 180 Grad geöffnet

    Die Tastatur des Acer Aspire S7 hat in unserem Praxistest nicht ganz überzeugen können. Aufgrund der geringen Bauhöhe scheint der Tastenanschlag nicht wirklich perfekt zu sein. Man kann zwar gut schreiben, aber Vielschreibern wird der Unterschied zu einer „echten“ Tastatur sicherlich negativ auffallen. Das Touchpad hat dafür einen guten Eindruck hinterlassen und fällt im Vergleich zu anderen Ultrabooks weder positiv noch negativ aus der Reihe.

    Eine wirkliche Besonderheit ist die Steuerung über einen Touchscreen. Dank des neuen Windows 8, das standardmäßig beim Acer Aspire S7 vorinstalliert ist, wird die Touch-Steuerung auch auf Ultrabooks ermöglicht, was uns in unserem Praxistest vor allem beim Surfen im Internet sehr gut gefallen hat. Auffällig ist auch der Öffnungswinkel von über 180°, womit man das Display problemlos dem Gegenüber zeigen kann ohne das Gerät drehen zu müssen. Der Touchscreen kann allerdings nicht ganz mit dem eines Tablet PCs mithalten. Im Business-Alltag bringt die von Acer gefundene Lösung allerdings viele Vorteile mit.

    Das Technische:

    Acer Aspire S7 - silber
    Erhältlich in weiß und silber

    Die verbaute Technik kann sich wirklich sehen lassen. Unser Acer Aspire S7 Testgerät hatte eine 256 GB SSD-Festplatte, einen Intel Core i7 Prozessor und 4 GB Arbeitsspeicher im Inneren versteckt, was der bestmöglichen (und teuersten) Konfiguration entspricht. Der Prozessor (2 x 1,9 GHz) erreicht dabei im Turbo-Boost-Modus bis zu 3,0 GHz. Die Performance, die mit dieser Kombination erreicht wurde, hat uns imponiert. In unserem Test konnten wir problemlos die Touchsteuerung verwenden, Bilder bearbeiten und andere prozessorlastige Arbeitsabläufe ausführen. Hier konnte uns das Acer Aspire S7 überzeugen.

    Wer allerdings Spiele mit dem Acer Aspire S7 spielen möchte, der muss einige Abstriche bei der Grafik in Kauf nehmen. Die HD-4000-Grafikkarte leistet zwar gute Arbeit, ist bei Spielen mit vielen Details aber überfordert. Das können andere Ultrabooks zwar bisher auch nicht besser, aber für 1.700€ haben wir hier ein wenig mehr erwartet. Ein Ultrabook für Gamer ist das Acer Aspire S7 nicht.

    Die Batterie:
    Der Akku des Acer Aspire S7 ist der größte Kritikpunkt in unserem Test. Die Laufzeiten liegen in unserem Praxistest zum Teil deutlich unter denen der Konkurrenz. Der Akku fasst auch nur 4.680 mAh, was im Vergleich mit der Konkurrenz relativ wenig ist. So kommen auch die kürzeren Laufzeiten zu Stande.

    Wir haben wie immer 3 Konfigurationen durchlaufen lassen und die Zeit gemessen. Bei den minimal möglichen Einstellungen (ohne WLAN und bei minimaler Helligkeit) konnten wir mit einer Stromladung 6 Stunden und 17 Minuten arbeiten. Bei der 2. Konfiguration (Surfen mit WLAN) brauchte das Ultrabook bereits nach 3 Stunden und 34 Minuten wieder neuen Strom. Bei der maximalen Leistung mussten wir sogar nach nur 1 Stunde und 10 Minuten wieder auf das Stromkabel zurückgreifen. Das Acer Aspire S7 ist eigentlich gar kein Stromverschwender, aber die Akkukapazität ist bei diesem sehr hohen Preis einfach zu gering.

    Das Fazit zum Test des Acer Aspire S7

    [box style=“check“]Wie unser Test des Acer Aspire S7 zeigt, gehört dieses Ultrabook mit zu dem Besten, was es zurzeit auf dem Markt gibt. Das tolle Display und die sehr gute Performance konnten uns genauso überzeugen, wie die Optik. Mit nur 12mm Dicke und grade einmal 1,27 kg ist dieses Gerät ein tollen Begleiter für unterwegs. Auch der Touchscreen ist eine gute Idee, die im Alltag oft hilfreich sein wird und vor allem beim Surfen eine gute Figur machte. Kritisieren müssen wir den Akku, der im Vergleich mit anderen Ultrabooks relativ schnell schlapp macht. Dieser Punkt und der hohe Preis, der zwischen 1.300€ und 1.700€ liegt, sprechen gegen einen Kauf des Geräts. Wer sich aber davon nicht abschrecken lässt, der bekommt mit dem Acer Aspire S7 ein tolles High-End-Ultrabook mit dem wohl aktuell besten Display auf dem Markt.[/box]

    Die Technischen Daten zum Acer Aspire S7 in der Übersicht:

    [table id=13 /]

    Hier noch ein Testvideo zum Acer Aspire S7 Ultrabook:

  • Acer Aspire S3 Test

    Acer Aspire S3 Ultrabook

    Das Acer Aspire S3 ist das erste richtige Ultrabook, das den Konkurrenzkampf mit dem Macbook Air von Apple aufnimmt. Die Klasse der Ultrabooks stellen sozusagen den nächsten Evolutionsschritt bei den Notebooks dar. Denn nicht nur die Tablet-Computer und Smartphones entwickeln sich immer weiter. Aus dem klassischen Notebook hat sich über den Umweg der Netbooks nun die Klasse der Ultrabooks entwickelt und diese liegen aktuell stark im Trend. Ultrabooks sind sehr elegante, leichte sowie besonders flache tragbare Computer, was sie zum idealen Begleiter für unterwegs macht. Allerdings haben sie auch enorme Performance in den oft schmalen Gehäusen, so dass sie ideal zum Arbeiten verwendet werdne können. Unser großer Test des Acer Aspire S3 soll zeigen, wie der erste Versuch von Acer im Bereich der Ultrabooks ausfällt. Dazu haben wir alle wichtigen Eigenschaften des Acer Aspire S3 auf Herz und Nieren geprüft und stellen Euch die Ergebnisse nun hier vor.

    Der Test des Acer Aspire S3 im Detail

    Das Äußere:

    Acer Aspire S3 Aussenansicht

    In unserem Test des Acer Aspire S3 zeigte sich, dass das Gerät über eine äußerst schmale Bauhöhe von nur 1,3 cm an der dünnsten und 1,7 cm an der dicksten Stelle verfügt. Durch das Gewicht von 1370 Gramm ist es besonders leicht und somit in der Tasche gut und einfach zu transportieren. Uns hat vor dem eigentlichen Test vor allem das Design des Acer Aspire S3 gut gefallen. Das Aluminium Gehäuse in einem matten Grau wirkt äußerst edel und elegant.

    Eine Besonderheit vor allem im Vergleich zu anderen Ultrabooks sei hier noch kurz erwähnt. Das Acer Aspire S3 besitzt ein eigenes eingebautes Laufwerk. Dies ist bei anderen Ultrabooks nicht mehr vorhanden, aber für diejenigen, die nach wie vor Wert auf ein eigenes Laufwerk legen ein wichtiger Punkt.

    Das Innere:
    Nach dem Öffnen des Geräts erlischt dieser tolle erste Eindruck allerdings etwas, denn das nun sichtbare Gehäuse kommt nicht in einem edlen Aluminium-Design sondern in einem ernüchternden grauen Kunststoff daher. Der Rest weiß aber zu überzeugen. Die Tastatur und das Touchpad sind sauber verarbeitet und haben sich während unseres Tests des Acer Aspire S3 als zuverlässig und exakt erwiesen. Jedoch ist

    Acer Aspire S3 geöffnet

    die Ausführung, ähnlich wie beim Vorbild von Apple, eher etwas schlicht. Extra Maustasten sucht man vergebens. Das Touchpad, welches komplett klickbar ist, erfüllt den Zweck der Maus. Dennoch lässt die komplette Verarbeitung des Gehäuses teilweise zu wünschen übrig. Das Display beginnt leicht zu wackeln, hat einen leichten Blaustich und das Touchpad ist nicht komplett in das Gerät integriert.

    Das Display verfügt über einen 13,3 Zoll großen Bildschirm mit einer maximalen Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln und ermöglicht dank des glänzenden Displays eine hohe Farbwiedergabe. Ein Nachteil, der während unseres Tests des Acer Aspire S3 vermehrt auftrat, waren Spiegel-Effekte sowie Reflexionen, die das Arbeiten teilweise behindert haben.

    Das Technische:
    Unser Acer Aspire S3 im Test besaß einen eingebauten Sandy Bridge Core i5 Prozessor von Intel mit einer Taktfrequenz von 1,6 Gigahertz, die eine schnelle und effiziente Leistung ermöglichen. Man kann mittlerweile auch einen i7 Prozessor verwenden, um die Leistung noch zu erhöhen. Allerdings steigt damit natürlich auch der Preis. Außerdem war unser Testgerät mit einem 4 GB Arbeitsspeicher ausgerüstet, die sich vor allem beim Arbeiten mit vielen Browsern und im Office Bereich positiv bemerkbar machten. Somit lassen sich Excel- und Word- Dokumente schnell öffnen und bearbeiten. In diesem Bereich sollte auch die Haupt-Anwendungsaufgabe liegen, da der Ultrabook Test zeigte, dass das Acer Aspire S3 für aufwendigere Spiele kaum geeignet ist. Hierzu ist die eingebaute Grafikkarte zu schwach.

    Unverständlich ist auch, warum Acer bei seinem Aspire S3 auf eine S-ATA Festplatte setzt. Dies schmälert die Performance des Geräts merklich und wird in folgenden Ultrabook Tests in der Zukunft sicherlich besser gelöst werden, da viele Hersteller mit einer Flash-Datenspeicherung an den Start gehen werden, die doch sehr viel leistungsfähiger ist. In unserem Test bekommt das Aspire S3 daher nur ein „befriedigend“ für die Performance.

    Die Batterie:
    Auch die Ausdauer überzeugt im Acer Aspire S3 Test nicht wirklich. Im absoluten Energiesparmodus ohne WLAN und mit minimaler Helligkeit schafft das Gerät zwar 6 Stunden und 40 Minuten, aber sobald man beginnt mit dem Ultrabook zu arbeiten, lässt der Akku schnell nach. In unserem Praxistest mit voller Helligkeit und allen Funktionen hielt das Acer Aspire S3 nicht einmal 2 Stunden durch und gab nach 1 Stunde und 40 Minuten den Geist auf. Auch zeigte sich im Acer Aspire S3 Test, dass der Lüfter bei diesen hohen Anforderung relativ laut wird, was einem schon einmal auf die Nerven gehen kann.

    Das Fazit zum Test des Acer Aspire S3

    [box style=“check“]Das Fazit des Acer Aspire S3 Test ist eher mittelmäßig. Das Gerät hat noch mit einigen Kinderkrankheiten zu kämpfen und bringt in den wichtigen Punkten Außeneinsatz und Akkulaufzeit eine unterdurchschnittliche Leistung. Hier kann es dem Apple Macbook Air bisher nicht gefährlich werden. Positiv in unserem Test des Acer Aspire S3 fiel allerdings das separate Laufwerk auf (wenn man es denn braucht), sowie das insgesamt gelungene Design und das geringe Gewicht. Auch die Performance war überwiegend gut und wurde nur von der verbauten S-ATA Festplatte geschmälert. Insgesamt ist das Gerät zwar gelungen, doch wer auf ein wirklich leistungsstarkes Gerät mit hoher Akkulaufzeit zum Arbeiten sucht, der wird hier nicht glücklich werden und sollte sich lieber nach einer Alternative, wie dem Dell XPS 13 umsehen. Wer aber ein günstiges Einsteiger Ultrabook sucht, der wird mit dem Acer Aspire S3 sehr glücklich werden, denn der Preis beginnt bei sehr günstigen 699€.[/box]

    Die Technischen Daten zum Acer Aspire S3 Ultrabook in der Übersicht:

    [table id=2 /]

    Zum Abschluss hier noch ein kurzes Video zum Acer Aspire S3 Ultrabook: