Kategorie: Ultrabook Testberichte

  • Acer Aspire S5 im Test

    Acer Aspire S5 Außenansicht

    Mit dem Aspire S5 wagt Acer den Einstand in die High-End-Kategorie und fährt dazu in seinem neuen Ultrabook hochwertige Hardware und Materialien auf. Hinzu kommen einige vielversprechende Features. Diesen haben aber auch einen stolzen Preis. Die von uns getestete Konfiguration kostet immerhin fast 1.000€. In unserem Test des Acer Aspire S5 wollen wir genau untersuchen, ob der sonst für seine eher preisgünstigen Notebooks bekannte Hersteller den Übergang ins hochpreisige Gefilde schafft oder ob das Ultrabook im Vergleich gegen die starke Konkurrenz den Kürzeren zieht. Wir zeigen Euch die Stärken und Schwächen auf.

    Der Test des Acer Aspire S5 im Detail

    Das Äußere:
    Von außen macht das Acer Aspire S5 einen tollen Eindruck. Das Gerät wiegt nur 1,2kg, so dass man es auch problemlos mit nur 1 Hand halten kann. Darüber hinaus ist das Ultrabook an seiner dicksten Stelle grade einmal 15mm dick und damit noch dünner als die 17,8mm vom Acer Aspire S3. Das Design wirkt recht schlicht. Die Ecken sind abgerundet und die Oberflächen sind in einem matt-glänzenden Farbton gehalten. Insgesamt könnte das S5 noch ein paar mehr Akzente vertragen, aber die Qualität stimmt, da auch mit viel Magnesium und Aluminium gearbeitet wurde.

    Ein kleines Problem, das durch das sehr dünne Gehäuse entsteht, ist die Unterbringung der verschiedenen Anschlüsse. Acer hat hierfür eine interessante Lösung gefunden. Viele Anschlüsse wurden auf der Rückseite im Berät versenkt und können bei Bedarf freigelegt werden (siehe Video). Dieses Feature nennt Acer selber den „Magic Flip I/O“. Nach dem recht lauten Freilegen der Anschlüsse kommen ein HDMI, 2xUSB 3.0 und ein Thunderbolt-Anschluss zum Vorschein. Der Thunderbolt-Anschluss ist in der Tat etwas überraschend, da dieser bisher eigentlich nur bei Apple-Geräten wie dem Macbook Air verbaut wurden. An den Rändern befinden sich nur noch der Anschluss für das Netzteil, ein Kartenlesegerät und der Kopfhörer/Mikrofon-Ausgang.

    Das Innere:

    Acer Aspire S5 nur 15mm dick

    Wenden wir uns zunächst dem 13,3“ Display zu. Dieses hinterlässt in unserem Test des Acer Aspire S5 leider keinen guten Eindruck. Die maximale Auflösung liegt bei gewöhnlichen 1.366 x 768 Pixeln, was in Anbetracht des hohen Preises enttäuscht. Ein Full-HD Display wie zum Beispiel beim Asus UX31E hätte es schon sein dürfen. Auch die Helligkeit des Displays lässt stark zu wünschen übrig und lässt einen Außeneinsatz kaum zu. Wir konnten sogar mit einem normalen Office-Notebook besser im Freien arbeiten. Darüber hinaus ist das Display auch noch verspiegelt, was einen Außeneinsatz bei Sonnenlicht wirklich unmöglich macht. Für den mobilen Einsatz ist das Display leider wirklich schlecht geeignet und hier hat Acer ganz schön geschlampt.

    Bei der Tastatur gibt es nichts zu meckern. Die Tasten sind zwar ein wenig klein, aber damit kommt man schnell zu recht. Ansonsten ist uns beim Schreiben nichts Negatives aufgefallen. Das Touchpad machte einen überdurchschnittlich guten Eindruck. Die Maustasten sind ähnlich wie beim Macbook Air in das Touchpad eingelassen und auch eigene Multitouch-Gesten können konfiguriert werden. Die Steuerung mit dem Touchpad ist außerdem wahnsinnig präzise.

    Das Technische:
    Bei unserem Test haben wir ein Modell mit dem Core i7 Chipsatz von Intel verwendet. Dazu wurde eine schnelle SSD-Festplatte mit 256GB verbaut und 4 GB Arbeitsspeicher waren auch enthalten. Die mit dieser Konfiguration erreichte Leistung hat uns in unserem Test wirklich überzeugen können. Hier spielt das Acer Aspire S5 ganz weit vorne mit. Der Prozessor taktet im Turbo-Modus bis zu 3,0 GHz und auch die SSD-Festplatte ist rasend schnell. Bei der Festplatte hat Acer 2 separate Flashspeicher mit jeweils 128 GB verbaut, die als Verbund wirken. Eine solche Geschwindigkeit bei der Datenverarbeitung haben wir bisher noch nirgends gesehen. Hier hat Acer ganze Arbeit geleistet.

    Ein wenig fällt da leider die Grafikleistung ab, denn es wurde keine eigene Grafikkarte mit in das Gerät eingebaut, sondern es wird auf den Standardchip des Prozessors zurückgegriffen. Dieser liegt zwar in seiner aktuell schnellsten Variante (HD Graphics 4000) vor, doch kommt dies natürlich nicht an die Leistung einer eigenen echten Grafikkarte heran. Für Games, die eine gewisse Grafikleistung benötigen, ist das Acer Aspire S5 daher leider nicht geeignet.

    Die Batterie:

    Acer Aspire S5 geöffnet

    Die Größe des Akkus ist mit 34 Wh eigentlich recht klein bemessen, aber dennoch erreicht das Acer Aspire S5 in unserem Test recht gute Werte bei der Akkulaufzeit. Dies liegt natürlich auch an der recht geringen Helligkeit des Displays, was den Energieverbrauch mindert. Wir haben wie immer 3 Konfigurationen durch getestet. Bei der 1. Konfiguration (minimale Helligkeit, kein WLAN, Energiesparmodus) hielt das Ultrabook von Acer starke 7 Stunden und 7 Minuten durch. Dieser Wert ist überzeugend und dem hohen Preis angemessen. Für die Praxis relevanter ist die 2. Konfiguration, bei der wir mit einer mittleren Helligkeit und WLAN gearbeitet haben. Hier konnte ebenfalls ein guter Wert von 4 Stunden und 25 Minuten erreicht werden. Unter voller Belastung (maximale Helligkeit, alle Funktionen) machte das Aspire S5 allerdings schon nach 68 Minuten schlapp. Dieser Wert ist zwar aufgrund des recht kleinen Akkus nicht überraschend, aber dennoch enttäuschend. Eine volle Aufladung dauert übrigens ca. 2 Stunden.

    Das Fazit unseres Tests zum Acer Aspire S5

    [box style=“check“]Wie unser Test gezeigt hat, bekommt man ein grundsolides Ultrabook, dass vor allem durch seine starke technische Performance zu begeistern weiß, wenn man sich für einen Kauf entscheidet. Grade die beiden SSD-Festplatten sorgen für einen wahren Geschwindigkeitsrausch. Die Verarbeitung ist hochwertig und auch die Akkulaufzeit wusste zu gefallen. Leider schwächelt das Gerät beim Display. Hier hat Acer wirklich schlampig gearbeitet. Die Helligkeit ist einfach viel zu niedrig und das Display wurde auch nicht entspiegelt. So ist ein Außeneinsatz fast unmöglich. Dazu kommt der hohePreis von 1.000€. Für uns ist dieser Preis vollkommen überzogen, denn der größte Vorteil eines Ultrabooks ist seine Mobilität. Doch grade die wird durch das Display so stark eingeschränkt, dass wir zu diesem Preis von einem Kauf abraten müssen. Wenn sich der Preis im Bereich von 800€ bewegen würde, dann könnte man ein solides Ultrabook mit toller Performance erwerben.[/box]

    Die Technischen Daten zum Acer Aspire S5 in der Übersicht:

    [table id=15 /]

    Hier noch ein kurzer Eindruck zum Acer Aspire S5:

  • Das Dell Inspiron 14z Ultrabook im Test

    Das Dell Inspiron 14z Ultrabook im Test

    Dell Inspiron 14z Ultrabook

    Mit diesem Gerät stellt Dell sein zweites Ultrabook nach dem gut gelungenen Dell XPS 13 vor. Allerdings soll dieses Modell eine etwas andere Kundschaft ansprechen als noch das XPS 13. Wurde dort viel Wert auf Eleganz und Mobilität gelegt, wird der Fokus beim Inspiron 14z Ultrabook eher auf die multimediale Leistung gelegt. Deshalb wird das Gerät beispielsweise mit einem DVD-Brenner ausgestattet und besitzt ebenfalls eine eigene dedizierte Grafikkarte. Beides ist untypisch für Ultrabooks und führt dazu, dass das Gerät eher eine Mischung aus Ultra- und Notebook darstellt. Wir wollen in unserem Test des Inspiron 14z Ultrabooks von Dell schauen, ob diese etwas ungewöhnliche Mischung dennoch überzeugen kann.

    Der Test des Dell Inspiron 14z Ultrabooks im Detail

    Das Äußere:
    Der erste Eindruck lässt noch nicht erahnen, warum es sich bei diesem Modell um ein Ultrabook handeln sollte. Mit seinen 23 mm ist es eigentlich zu dick und auch das Gewicht hat es ganz schön in sich. Ganze 1,87 kg wiegt das Inspiron 14z Ultrabook und erinnert damit mehr an ein normales Notebook. Ansonsten erinnert das Design stark an die Inspiron Z-Serie. Das Gehäuse ist mit einem in grau gehaltenen Kunststoff überzogen. Die Oberfläche des Displaydeckels besteht allerdings aus gebürstetem Aluminium, das in Rot oder Silber geliefert werden kann. Leider sind nicht beide Farben in alle Konfigurationen erhältlich, denn Rot kann nur in der günstigsten und der teuersten Variante ausgewählt werden. Wir finden, dass es sich dabei um ein unnötiges Ärgernis handelt, weil der Grund für die unterschiedliche Farbwahl nicht ganz nachvollziehbar ist.

    Inspiron 14z fast geschlossen

    Die Stabilität des Geräts macht einen insgesamt guten Eindruck. Allerdings sind uns noch die Scharniere negativ aufgefallen. Diese sind leider recht ungenau verarbeitet, was zu einer Schiefstellung des Displaydeckels führt und einen immer größer werdenden Spalt an der Rückseite des Geräts offenbart. Hier muss Dell dringend noch nacharbeiten.

    Ein großer Pluspunkt des Inspiron 14z Ultrabooks sind jedoch die zahlreichen Anschlüsse. Neben dem bereits erwähnten DVD-Brenner bietet das Gerät auch 2 USB 3.0 Anschlüsse, wovon einer auch dann mit Strom versorgt wird, wenn das Ultrabook ausgeschaltet ist. Außerdem gibt es einen Kombi-Anschluss für Kopfhörer und Mikrofon, sowie einen Gigabit-LAN-Anschluss, eine HDMI Buchse und einen Kartenleser, der SD, MMC und MS/Pro lesen kann. Eine wirkliche Besonderheit ist der integrierte SIM-Karten-Slot, der problemlos einen mobilen Internetzugang ermöglicht. Bei der Bestellung auf der Dell Webseite muss man hier aber aufpassen und bei der Wahl der Monitorrückwand die Variante WWAN (mit Modem) auswählen.

    Das Innere:
    Wenn man das Dell Inspiron 14z Ultrabook öffnet, fällt als erstes die Tastatur auf. Diese macht zunächst einen recht guten Eindruck, doch unser kurzer Schreibtest zeigte doch einige Schwächen. Vor allem im Bereich des DVD-Laufwerks gibt die Tastatur nämlich ein wenig nach, was dazu führt, dass man diese Tasten doch recht kräftig anschlagen muss.

    Inspiron 14z geöffnet

    Das Touchpad konnte uns dafür überzeugen. Es ist recht groß, so das sman bequem alle Befehle ausführen kann. Positiv ist uns vor allem die Software aufgefallen, mit der man das Touchpad komfortabel an seine eigenen individuellen Bedürfnisse anpassen kann.

    Dann haben wir noch das Display, welches eine Bildschirmdiagonale von 14 Zoll aufweist und eine maximale Auflösung von 1.366 x 768 Pixel ermöglicht. Leider wurde das Display nicht entspiegelt und kann daher im Freilufteinsatz nicht überzeugen, da Reflexionen die Sicht deutlich beeinträchtigen. Dies machen andere Geräte wie zum Beispiel das Samsung Serie 5 Ultrabook deutlich besser. Dafür ist die Helligkeit des Dell Inspiron 14z Ultrabooks ganz ok. Diese könnte zwar auch ein wenig besser sein, aber insgesamt passt das Display gut zum Gerät.

    Das Technische:
    Das Dell Inspiron 14z Ultrabook gibt es insgesamt in 5 verschiedenen Ausstattungsvarianten. Die günstigste Variante gibt es bereits ab 550€. Diese hat jedoch nur einen Intel Core i3 Prozessor der zweiten Generation zu bieten. Beim Prozessor gibt es verschiedene Konfigurationsmöglichkeiten bis hin zu einem Core i7 Prozessor. Beim Arbeitsspeicher hat man die Wahl zwischen 4 GB bis 8 GB. Die Festplatte gibt es entweder als 500 GB HDD, 128 GB SSD und 256 GB SSD zur Auswahl.

    Unser Testmodell war mit einem Core i5 Prozessor, 6 GB Arbeitsspeicher und einer 128 GB SSD Festplatte ausgerüstet. Der Prozessor hat eine Taktfrequenz von 1,7 GHz, kann aber bis zu 2,6 GHz erreichen, wenn er übertaktet wird. Die gesamte Systemleistung unseres Testgeräts ist sehr solide. Wir konnten keine Abstürze provozieren, auch wenn das System stark ausgelastet war. Das Zusammenspiel aus Betriebssystem, Hard- und Software war überzeugend und so wie man es von einem Ultrabook erwartet.

    Die Batterie:
    Der Akku ist im Dell Inspiron 14z Ultrabook fest verbaut und kann nur sehr schwer und umständlich ausgetauscht werden. Aufgrund der starken Ausrichtung auf die mediale Nutzung haben wir für unseren Akkulaufzeit-Test diese Mal nicht 3 sondern 4 verschiedene Einstellungen durchlaufen lassen. Insgesamt haben uns die Ergebnisse durchaus positiv überrascht.

    Bei den niedrigsten Einstellungen (geringste Helligkeit, kein WLAN/Bluetooth) hat sich das Inspiron 14z Ultrabook erst nach 7 Stunden und 17 Minuten aus, was ein sehr guter Wert ist. Bei unserer mittleren Einstellung hielt der Akku auch gute 5 Stunden und 4 Minuten, was uns zufriedenstellen konnte. Dann haben wir noch eine Media-Einstellung verwendet. Dazu haben wir die höchste Helligkeit ausgewählt und das WLAN/Bluetooth deaktiviert gelassen. Anschließend haben wir DVDs laufen lassen. Man schafft mit dieser Einstellung eigentlich jeden Film, denn der Akku machte erst nach 3 Stunden und 38 Minuten schlapp. Zu guter Letzt haben wir noch einen Test unter voller Auslastung durchgeführt. Hier hielt der Akku nur noch 1 Stunde und 46 Minuten, doch auch dieser Wert ist noch ganz ok. Insgesamt ist der Test zur Akkulaufzeit sehr positiv ausgefallen.

    Fazit zum Test des Dell Inspiron 14z Ultrabooks

    [box style=“check“]Wie unser Test des Dell Inspiron 14z Ultrabooks gezeigt hat, handelt sich alles in allem um ein sehr solides Gerät, dass im oberen Mittelfeld der Ultrabooks mitspielt. Zu den Stärken zählen vor allem die zahlreichen Anschlüsse am Gerät und die Akkulaufzeit. Ganz besonders begeistert hat uns der SIM-Karten Slot, mit dem problemlos unterwegs ins Internet gehen kann. Darüber hinaus wusste auch das für Ultrabooks untypische DVD-Laufwerk zu gefallen, da so eine etwas andere Schicht von Käufern angesprochen wird. Außerdem hat uns die Akkulaufzeit des Inspiron 14z Ultrabooks positiv überrascht. Zu den Schwächen gehören vor allem die recht klobigen äußeren Abmaße, das hohe Gewicht und die teilweise etwas unsaubere Verarbeitung. Nicht gefallen haben uns hier vor allem die Scharniere und die Tastatur, die an einigen Stellen etwas nachgab. Andere Faktoren wie das Display oder die Systemleistung fallen grundsolide aus. Sie gehören weder zur Spitzenklasse noch sind sie uns beim Testen negativ aufgefallen. Schön ist zudem, dass man sich das Inspiron 14z Ultrabook nach seinen Wünschen konfigurieren kann. Der Preis beginnt bei 550€, die Ultrabook typischen Konfigurationen beginnen bei 700€. Damit gehören die Modell zu den günstigsten Ultrabooks auf dem Markt. Insgesamt spielt das Preis-Leistungs-Verhältnis aber weit vorne mit.[/box]

    Die Technischen Daten zum Dell Inspiron 14z Ultrabook in der Übersicht:

    [table id=14 /]

    Hier noch ein kurzer Eindruck zum Dell Inspiron 14z Ultrabook:

  • Acer Aspire S7 im Test

    Acer Aspire S7 im Test

    Acer Aspire S7 weiß
    Acer Aspire S7

    Das High-End Ultrabook aus dem Hause Acer ist das technische Meisterwerk der Acer Aspire Serie. Während sich das Acer Aspire S3 und das S5 doch eher an Ultrabook-Eisteiger richten, ist das S7 ein wahrhafter technischer Leckerbissen, der auch hohen Performance-Ansprüchen genügen wird. Wir wollen in unserem Test gucken, ob sich die toll klingenden technischen Daten auch in einem guten Ultrabook niederschlagen und wie sich die angekündigte Touchsteuerung mit Windows 8 in der Praxis bedienen lässt. Zuletzt soll auch das Preis-Leistungs-Verhältnis beleuchtetet werden, denn mit Preisen zwischen 1.300€ und 1.700€ verlangt Acer seinen Kunden ein Menge Geld für dieses High-End-Gerät ab.

    Der Test des Acer Aspire S7 im Detail

    Das Äußere:
    Der erste Eindruck des 14 Zoll Geräts ist sehr gut. Der Unibody-Style aus gut verarbeitetem Magnesium macht optisch eine Menge her und lässt das Herz von Ultrabook Liebhabern sofort höher schlagen. Auch die Abmaße sind sehr beeindruckend. Das Gehäuse ist grade einmal 12mm dick. Hinzu kommen noch 1,5mm für die Standfüße, aber dennoch zählt das Acer Aspire S7 damit im Vergleich zu anderen Ultrabooks auf dem Markt zu den dünnsten. Trotzdem ist das Gehäuse auch sehr stabil, was bei Ultrabooks ja nicht immer der Fall ist. Dies liegt vor allem am verwendeten Gorilla Glas, das einen guten Schutz vor Kratzern bietet. Als Schneidebrett (wie in diesem Video) sollte man das Gerät dann aber vielleicht doch nicht benutzen ;-).

    Mit normaler Kraftaufbringung war es uns in unserem Test kaum möglich das Chassis zu verbiegen. Mit seinen sehr leichten 1,27 kg liegt das Ultrabook außerdem gut in der Hand und ist leicht zu transportieren.

    Aufgrund der geringen Bauhöhe des Acer Aspire S7 gibt es auch nicht viele Anschlüsse am Gerät. VGA und Ethernet-Anschlüsse wurden daher nicht eingebaut. Dafür gibt es 2 USB-3.0-Anschlüsse, einen Micro-HDMI-Anschluss und einen Kartenleser. Wer das Ultrabook an einen TFT-Bildschirm anschließen möchte, der profitiert allerdings vom mitgelieferten Adapter Micro-HDMI auf VGA. Eine ähnliche Lösung ist auch für das Ethernet im Lieferumfang enthalten, anderfalls hat man nur die Möglichkeit über WLAN-Zugang zum Internet zubekommen.

    Auf der Rückseite des Acer Aspire S7 mussten wir feststellen, dass sowohl der Akku als auch die Festplatte und der Arbeitsspeicher fest integriert sind und vom Nutzer nicht getauscht oder erweitert werden können.

    Das Innere:
    Wer das 13,3 Zoll Display des Acer Aspirs S7 aufklappt, dem wird sofort das sehr gut verarbeitete Display auffallen. Es handelt sich dabei um ein Full-HD Panel, das eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel erreicht. Das Display sieht wirklich sehr gut aus und das aus allen Blickwinkeln, was bei vergleichbaren Ultrabooks nicht immer der Fall ist. Auch die Kontraste und die Farben überzeugten uns in unserem Praxistest voll und ganz. Mit diesem Display des Aspire S7 hat sich Acer wirklich selbst übertroffen.

    Acer Aspire S7 - 180 Grad geöffnet
    Acer Aspire S7 – 180 Grad geöffnet

    Die Tastatur des Acer Aspire S7 hat in unserem Praxistest nicht ganz überzeugen können. Aufgrund der geringen Bauhöhe scheint der Tastenanschlag nicht wirklich perfekt zu sein. Man kann zwar gut schreiben, aber Vielschreibern wird der Unterschied zu einer „echten“ Tastatur sicherlich negativ auffallen. Das Touchpad hat dafür einen guten Eindruck hinterlassen und fällt im Vergleich zu anderen Ultrabooks weder positiv noch negativ aus der Reihe.

    Eine wirkliche Besonderheit ist die Steuerung über einen Touchscreen. Dank des neuen Windows 8, das standardmäßig beim Acer Aspire S7 vorinstalliert ist, wird die Touch-Steuerung auch auf Ultrabooks ermöglicht, was uns in unserem Praxistest vor allem beim Surfen im Internet sehr gut gefallen hat. Auffällig ist auch der Öffnungswinkel von über 180°, womit man das Display problemlos dem Gegenüber zeigen kann ohne das Gerät drehen zu müssen. Der Touchscreen kann allerdings nicht ganz mit dem eines Tablet PCs mithalten. Im Business-Alltag bringt die von Acer gefundene Lösung allerdings viele Vorteile mit.

    Das Technische:

    Acer Aspire S7 - silber
    Erhältlich in weiß und silber

    Die verbaute Technik kann sich wirklich sehen lassen. Unser Acer Aspire S7 Testgerät hatte eine 256 GB SSD-Festplatte, einen Intel Core i7 Prozessor und 4 GB Arbeitsspeicher im Inneren versteckt, was der bestmöglichen (und teuersten) Konfiguration entspricht. Der Prozessor (2 x 1,9 GHz) erreicht dabei im Turbo-Boost-Modus bis zu 3,0 GHz. Die Performance, die mit dieser Kombination erreicht wurde, hat uns imponiert. In unserem Test konnten wir problemlos die Touchsteuerung verwenden, Bilder bearbeiten und andere prozessorlastige Arbeitsabläufe ausführen. Hier konnte uns das Acer Aspire S7 überzeugen.

    Wer allerdings Spiele mit dem Acer Aspire S7 spielen möchte, der muss einige Abstriche bei der Grafik in Kauf nehmen. Die HD-4000-Grafikkarte leistet zwar gute Arbeit, ist bei Spielen mit vielen Details aber überfordert. Das können andere Ultrabooks zwar bisher auch nicht besser, aber für 1.700€ haben wir hier ein wenig mehr erwartet. Ein Ultrabook für Gamer ist das Acer Aspire S7 nicht.

    Die Batterie:
    Der Akku des Acer Aspire S7 ist der größte Kritikpunkt in unserem Test. Die Laufzeiten liegen in unserem Praxistest zum Teil deutlich unter denen der Konkurrenz. Der Akku fasst auch nur 4.680 mAh, was im Vergleich mit der Konkurrenz relativ wenig ist. So kommen auch die kürzeren Laufzeiten zu Stande.

    Wir haben wie immer 3 Konfigurationen durchlaufen lassen und die Zeit gemessen. Bei den minimal möglichen Einstellungen (ohne WLAN und bei minimaler Helligkeit) konnten wir mit einer Stromladung 6 Stunden und 17 Minuten arbeiten. Bei der 2. Konfiguration (Surfen mit WLAN) brauchte das Ultrabook bereits nach 3 Stunden und 34 Minuten wieder neuen Strom. Bei der maximalen Leistung mussten wir sogar nach nur 1 Stunde und 10 Minuten wieder auf das Stromkabel zurückgreifen. Das Acer Aspire S7 ist eigentlich gar kein Stromverschwender, aber die Akkukapazität ist bei diesem sehr hohen Preis einfach zu gering.

    Das Fazit zum Test des Acer Aspire S7

    [box style=“check“]Wie unser Test des Acer Aspire S7 zeigt, gehört dieses Ultrabook mit zu dem Besten, was es zurzeit auf dem Markt gibt. Das tolle Display und die sehr gute Performance konnten uns genauso überzeugen, wie die Optik. Mit nur 12mm Dicke und grade einmal 1,27 kg ist dieses Gerät ein tollen Begleiter für unterwegs. Auch der Touchscreen ist eine gute Idee, die im Alltag oft hilfreich sein wird und vor allem beim Surfen eine gute Figur machte. Kritisieren müssen wir den Akku, der im Vergleich mit anderen Ultrabooks relativ schnell schlapp macht. Dieser Punkt und der hohe Preis, der zwischen 1.300€ und 1.700€ liegt, sprechen gegen einen Kauf des Geräts. Wer sich aber davon nicht abschrecken lässt, der bekommt mit dem Acer Aspire S7 ein tolles High-End-Ultrabook mit dem wohl aktuell besten Display auf dem Markt.[/box]

    Die Technischen Daten zum Acer Aspire S7 in der Übersicht:

    [table id=13 /]

    Hier noch ein Testvideo zum Acer Aspire S7 Ultrabook:

  • Sony Vaio T13 und T11 im Test

    Sony Vaio T13 und T11 im Test

    Sony Vaio T13 aufgeklappt
    Sony Vaio T13 – Aufgeklappt

    Auch Sony folgt dem Trend zum Ultrabook und hat 2 sehr interessante Geräte auf den Markt gebracht! Dazu hat Sony extra für seine Ultrabooks die T-Serie für seine allseits bekannten Vaio Notebooks neu aufgelegt. Zunächst gibt es daher das Sony Vaio T11 und das Sony T13, die wir Euch hier in diesem Test ausführlich vorstellen wollen. Wie der Name schon andeutet, liegt der Unterschied zwischen beiden Ultrabooks in der Größe. Beim T11 handelt es sich um ein 11“ Ultrabook und beim T13 um eine 13,3 Zoll Variante. Preislich bewegen sich beide Modelle in einem ähnlichen Rahmen und starten mit Preisen ab ca. 700€, was relativ günstig für ein Ultrabook ist. Im Folgenden wollen wir Euch die Stärken und Schwächen genauer vorstellen.

    Der Test des Sony Vaio T13 und T11 im Detail

    Das Äußere:
    Das Gehäuse macht optisch einen guten Eindruck und besteht zu Teilen aus glattem und zu Teilen aus gebürstetem Aluminium, was sich wirklich gut anfasst. Der Displaydeckel ist allerdings ein sehr dünn geraten. Das macht zwar optisch einen tollen Eindruck, allerdings sollte man schwere Gegenstände lieber nicht auf dem Gerät ablegen. Dafür wirkt es zu instabil.

    Sony Vaio T13 Anschlüsse
    Sony Vaio T13 – Anschlüsse

    An Anschlüssen bieten das Sony Vaio T13 und das Sony T11 eine ganze Menge für Ultrabooks. Es gibt 2 USB-Schnittstellen (1 x 2.0 und 1 x 3.0), einen VGA- und einen HDMI-Anschluss sowie eine Giganet-Ethernet-Buchse (Lan-Stecker) und einen Anschluss für Kopfhörer. Außergewöhnlich ist der SD-Kartenleser. Einziger negativer Punkt ist, dass beide USB-Anschlüsse auf der linken Seite sind. Bei einem kurzen Mauskabel werden Rechtshänder auf jeden Fall Probleme damit kriegen. Insgesamt macht das Äußere aber eine sehr gute Figur und kann auch mit den Ultrabook Testsiegern mithalten.

    Das Innere:
    Beim Öffnen des Sony Vaio T13 eröffnet sich ein Blick auf die Tastatur und das Touchpad. Beide Eingabegeräte wussten im Praxistest des Ultrabooks zu überzeugen. Die Anschläge der Tasten waren solide und lassen ein schnelles Tippen zu. Allerdings ist dazu eine gewisse Eingewöhnungszeit notwendig, da die Tasten aus Platzgründen ein wenig klein geraten sind. Auch eine Beleuchtung der Tasten fehlt leider. Das Touchpad steuert sich sehr gut. Auch hier ist aber ein wenig Eingewöhnung notwendig,

    Sony Vaio T13 Außenansicht
    Sony Vaio T13 – Außenansicht

    Die wohl größte Schwäche der Sony Vaio Ultrabooks T13 und T11 ist das Display. Dieses hat zwar die übliche Auflösung von 1.386 x 786 Pixeln, aber kann uns trotzdem nicht überzeugen. Die Helligkeit fällt sehr gering aus und auch die niedrigen Kontraste sind uns negativ aufgefallen. So wirken die Farben ziemlich schwach. Hinzu kommt, dass das Display im Freien und vor allem im Sonnenlicht sehr stark spiegelt.

    Das Technische:
    Eine Besonderheit der Sony Ultrabooks sind die relativ freien Konfigurationsmöglichkeiten. In unserem Test haben wir ein Sony Vaio T13 mit einem Intel Core i3-2367M Prozessor verwendet, der eine Taktfrequenz von 1,4 GHz erreicht. Außerdem hat unser Modell einen Arbeitsspeicher von 4 GB RAM und eine 320GB HDD Festplatte mit einem 16 GB SSD Cache Speicher. Wie bereits erwähnt, gibt es aber bei Sony die Möglichkeit die Ultrabooks T13 und T11 mit zahlreichen technischen Extras auszurüsten. Wir haben uns aber in unserem Test bewusst auf das günstigste Modell entschieden.

    In diesem Testmodell des Sony Vaio T13 konnte Business Software wie die Office Produkte von Microsoft oder Open Office locker bedient werden. Auch für alltägliches Surfen und HD-Medienwiedergabe reicht diese Grundkonfiguration vollkommen aus. Wer allerdings höhere Ansprüche an die Performance hat und das Ultrabook zum Spielen oder für Bildbearbeitung nutzen möchte, der wird vom Sony Vaio T13 leider enttäuscht werden.

    Im Sony Vaio T13 ist ähnlich wie im Samsung Serie 5 Ultrabook eine Hybridlösung für die Festplatte verbaut. Dabei arbeitet eine 320 GB HDD Festplatte mit einem 16 GB SSD Cache Speicher zusammen. Diese Lösung funktioniert insgesamt sehr gut und hat den Vorteil, dass etwas mehr Festplattenspeicher zur Verfügung steht. Außerdem ist diese Variante auch im Gesamtpreis günstiger.

    Die Batterie:
    Bei der Akkulaufzeit zeigen die Sony Vaio Ultrabooks der T-Serie eine starke Leistung. In unserem Praxistest konnte das T13 fast 9 Stunden durchhalten. Dies war bei minimalem Energieverbrauch mit minimaler Helligkeit und ohne WLAN, etc. möglich. Bei der Nutzung aller technischen Möglichkeiten und bei voller Helligkeit war die Akkuladung nach 2 Stunden und 54 Minuten aufgebraucht. Auch der Stand-By-Modus, der bis zu 90 Tage durchhalten soll, hat uns überzeugt.

    Das Fazit zum Test des Sony Vaio T13 und T11

    [box style=“check“]Unser Testergebnis zum Sony T13 und T11 fällt überwiegend positiv aus. Überzeugt haben uns vor allem die gute und optisch ansprechende Verarbeitung, die zahlreichen Anschlüsse und die lange Akkulaufzeit. Die Performance bei dem von uns getesteten Modell war zufriedenstellend, aber nicht besonders gut. Hier besteht aber die zahlreichen Konfigurationsmöglichkeiten eröffnen bei der Performance noch einigen Spielraum, der natürlich auch mit Mehrkosten verbunden ist. Die größte Schwäche des Sony T13 Ultrabooks ist das Display, das sowohl bei der Helligkeit als auch bei der Farbdarstellung unterdurchschnittlich abschneidet. Außerdem spiegelt das Display sehr stark. Insgesamt bekommt man mit den Sony Ultrabooks der T-Serie, aber ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis![/box]

    Die Technischen Daten zum Sony Vaio T11 und T13 in der Übersicht:

    [table id=12 /]

    Hier noch ein etwas älterer Test zum Sony Vaio T13:

  • HP Envy 4 im Test

    HP Envy 4 im Test

    HP Envy 4 Ultrabook

    Mit dem HP Envy 4 versucht sich HP an preisbewusste Ultrabook-Interessenten zu wenden. Dies gelingt in großen Teilen auch ganz gut, wie unser Test zeigen wird. Vor allem der sehr günstige Preis von unter 700€ hinterlässt einen guten Eindruck. Das HP Envy 4-1000sg bietet eine sehr schicke Alternative zu den sich sehr ähnelnden anderen Ultrabooks auf dem Markt. Allerdings besteht auch noch an mehreren Stellen Verbesserungspotenzial. Wo die genauen Stärken und Schwächen des Geräts liegen, werden wir im folgenden Test aufdecken!

    Der Test des HP Envy 4 im Detail

    Das Äußere:
    Der Displaydeckel kommt in einem sehr edel aussehenden schwarzen Look daher. Es handelt sich dabei um gebürstetes Aluminium, wie es bei Ultrabooks häufig zum Einsatz kommt. Die Unterseite ist ebenfalls aus Metall gefertigt, wurde aber mit einer dezenten roten Soft-Touch-Oberfläche versehen, was optisch einiges hermacht und auch sehr griffig in der Hand liegt. Die äußeren Abmaße sind die eines 13,3 Zoll Notebooks. Allerdings fällt das Gewicht mit insgesamt 1.770 Gramm relativ hoch aus.

    Das HP Envy 4 machte in unserem Test einen sehr stabilen und robusten Eindruck. Beim Ausüben eines normalen Drucks verbiegt sich nichts und es knarrt auch nicht. Lediglich an der Lautsprecherabdeckung und vor dem Touchpad konnte man ein leichtes Eindrücken feststellen, was aber keine Schäden oder dergleichen hinterlässt.

    Das Innere:
    Beim Aufklappen des Geräts kommt ein schönes 14 Zoll Display zum Vorschein. Allerdings kann uns das Display in unserem Test nicht überzeugen. Der äußere Rahmen des Displays spiegelt sehr stark, weil hier mit schwarzem Lack gearbeitet wurde. Auch ein Nachwippen bei Erschütterung konnten wir feststellen, was die Nutzung beispielsweise bei Bahnfahrten deutlich und unnötig erschwert.

    HP Envy 4 Außenansicht

    Auch die Qualität des Displays lässt einige Wünsche offen. Während die Auflösung von 1.366 x 768 noch üblich ist im Ultrabook-Segment, sind die Helligkeit und der Kontrast des HP Envy 4 ziemlich unterdurchschnittlich (um nicht das Wort schlecht zu benutzen). Im Freien lässt sich das Ultrabook daher eigentlich gar nicht verwenden, weil man schlicht und einfach nichts erkennen kann.

    Im Gegensatz dazu machen die Eingabegeräte eine deutlich bessere Figur. Das Touch-Pad ist sauber verarbeitet und lässt eine genaue und schnelle Steuerung zu. In unserem Test hat uns die Tastatur des HP Envy 4 überzeugen können. Durch die gut gesetzten Druckpunkte erhält man sofort eine Rückmeldung, ob die Taste sauber getroffen wurde. Damit sollte sich die Tastatur auch für Vielschreiber sehr gut eignen.

    Das Technische:
    Bevor wir uns mit dem Prozessor und der Festplatte beschäftigen werden, wollen wir noch ein paar Worte über die verbauten BeatsAudio-Lautsprecher verlieren. Diese werden nämlich als eins der Highlights dieses Ultrabooks angepriesen. In unserem Test konnten wir allerdings bestenfalls einen leicht über dem Durchschnitt liegenden Sound feststellen (auch wenn Klang ja imemr sehr subjektiv ist). Insgesamt wirkte der Sound recht blechern vor allem wenn man das Ultrabook mal ein wenig lauter gemacht hat. Vollkommen überzeugt hat dafür der Kopfhörer-Betrieb. Hier ist die Klangqualität wirklich sehr gut.

    Kommen wir nun zum Prozessor. In unserem Test haben wir das HP Envy 4 mit einem Intel Core i3-2367M Prozessor mit einer Taktrate von 1,4 GHz verwendet. Der Prozessor ist zwar nicht der leistungsstärkste, verbraucht dafür aber wenig Strom. Die Leistungsstärke reicht locker für alltägliche Aufgaben wie das Surfen im Internet oder die Verwendung von Office-Produkten. Wer aber mehr erwartet wird von diesem Ultrabook enttäuscht werden. Auch der Arbeitsspeicher von grade mal 4 GB limitiert die Arbeiten, die man mit dem HP Envy 4 ausführen kann. Bildbearbeitungsprogramme oder grafiklastige Spiele sollte man diesem Gerät jedoch nicht zumuten.

    Bei der Festplatte kommt ein ähnliches Modell wie beim Samsung Serie 5 Ultrabook zum Einsatz. Es handelt sich dabei um eine Verknüpfung von einer großen HDD- und einer kleinen schnellen SSD-Festplatte. Die HDD-Festplatte umfasst 320 GB ist dafür aber nicht die allerschnellste auf dem Markt. Die kleine 32 GB Express-Cache Festplatte sorgt allerdings für den nötigen Speed beim Hochfahren und Aufwecken aus dem Ruhemodus.

    Die Batterie:
    Die Akkulaufzeit gehört definitiv zu den Stärken des HP Envy 4. In unserem Test hielt der Akku unter minimaler Belastung
    (minimale Helligkeit, deaktiviertes WLAN und Bluetooth) 7 Stunden und 42 Minuten durch, bevor eine neue Akkuladung nötig wurde. Dieser Wert ist wirklich ausgezeichnet und braucht sich auch vor High-End-Geräten nicht zu verstecken.

    Bei voller Nutzung aller Funktionen hat das HP Envy 4 immerhin noch 3 Stunden und 32 Minuten durchgehalten. Im Video-Dauerbetrieb wurden fast 5 Stunden erreicht, was je nach Länge für 2-3 Filme reicht.

    Das Fazit zum Test des HP Envy 4:

    [box style=“check“]Nach dem Betrachten aller Eigenschaften fällt unser Fazit zwiegespalten aus. Das HP Envy 4 machte in unserem Test über weite Strecken eine gute Figur. Lobend sind vor allem die sehr gute Akkulaufzeit, das gute Design und die gut gelungene Tastatur zu erwähnen. All diese Vorzüge gibt es zu einem sehr günstigen Preis von aktuell grade mal 659€ (direkt bei HP). Auf der andren Seite ist vor allem das Display negativ aufgefallen, das mit seiner stark spiegelnden Oberfläche einen Einsatz im Freien sehr schwierig macht. Hinzu kommt die Technik, die zwar dem Preis angemessen ist, aber weit hinter anderen Ultrabooks zurück bleibt. Hier hat das Samsung Serie 5 Ultrabook, das unwesentlich mehr kostet, deutlich mehr zu bieten. Insgesamt hat unser Test gezeigt, dass es sich beim HP Envy 4, um ein Ultrabook für Einsteiger mit hohem Preisbewusstsein handelt. [/box]

     

    Die Technischen Daten zum HP Envy 4 in der Übersicht:

    [table id=11 /]

    Hier noch ein kleiner Vorgeschmack auf das HP Envy 4:

  • Samsung Serie 5 Ultrabooks im Test

    Samsung Serie 5 Ultrabook
    Samsung Serie 5 Ultrabook

    Auch Samsung hat seinen Weg in den Ultrabook-Markt gefunden und startet mit seinem ersten Ultrabook aus der sogenannten Serie 5 voll durch. Das Samsung Serie 5 Ultrabook kommt dabei mit einem recht niedrigen Preis von ca. 800€ daher. Dies wird zum Beispiel durch eine günstigere Festplatten-Lösung möglich. Anstatt eines großen SSD Flashspeichers baut Samsung auf eine Kombination aus SSD und HDD. Doch kann das Gerät mit den aktuellen Spitzengeräten mithalten oder diese sogar verdrängen? Wir werden es in unserem großen Test des Samsung Serie 5 Ultrabooks heraus finden und im Anschluss einen Vergleich zu anderen Ultrabooks ziehen.

    Der Test der Samsung Serie 5 Modelle im Detail

    Das Äußere:

    Samsung Serie 5 Ultrabook Aussenansicht
    Außenansicht

    Von außen sieht das Samsung Ultrabook sehr edel aus. Der Look ist wie bei Apples Macbook Air silbern, doch sieht das Gerät trotzdem nicht wie eine Kopie der erfolgreichen Apple Variante aus. Die Höhe erreicht an seiner dicksten Stelle grade einmal 17,6mm und auch das Gewicht fällt mit 1,45 Kilogramm leicht aus. Dennoch gibt es in punkto Gewicht auch noch bessere Alternativen. Das Toshiba Satellite Z830 bringt beispielsweise grade einmal 1,1 kg auf die Waage.

    Auf der sichtbaren Oberseite hat Samsung die Ultrabooks der Serie 5 mit Aluminium versehen. Auf der Unterseite wurde mit Fiberglas gearbeitet, so dass das Gerät insgesamt einen stabilen Eindruck macht. Auf der Unterseite findet man außerdem den Zugang zu der eingebauten Festplatte und dem Arbeitsspeicher. Beide Komponenten könnten bei Bedarf selbstständig ausgetauscht werden. Dies trifft leider nicht auf den Akku zu, der vom normalen Benutzer nicht gewechselt werden kann.

    Das Innere:

    Samsung Serie 5 Ultrabook aufgeklappt

    Beim Aufklappen des Ultrabooks von Samsung sind uns bei unserem Testgerät leider die Scharniere negativ aufgefallen. Diese sorgen dafür, dass das Display stark nachwippt, was grade im mobilen Einsatz im Auto, dem Bus oder der Bahn die Arbeit merklich erschwert.

    Wo wir schon beim Display sind, wollen wir auch gleich darüber ein paar Worte verlieren. Alle Modelle der Samsung Serie 5 Ultrabooks sind mit einem 13,3 Zoll Display ausgerüstet, das eine maximale Auflösung von 1.366 x 768 Pixel ermöglicht. Ein großes Lob gibt es an dieser Stelle für Samsung, dass das Display entspiegelt wurde. Dies ist bei vielen anderen Ultrabooks nicht der Fall. Das Samsung Serie 5 Ultrabook konnte uns in unserem Test aber voll überzeugen und hat auch im Außeneinsatz keinerlei Abstriche bei der Sichtbarkeit erkennen lassen. Darüber hinaus ist auch die Helligkeit des Displays beeindruckend und die Farbwerte lassen das Gesamtbild nicht Wackeln, auch wenn diese insgesamt recht niedrig ausfallen. Insgesamt hat das Samsung Serie 5 Ultrabook aber zurzeit das beste Display auf dem Markt, wenn es um den Außeneinsatz geht.

    Von der Tastatur und dem Touchpad haben wir nichts Nennenswertes zu berichten. Beide Eingabegeräte haben in unserem Test überzeugt und wiesen keine besonderen Stärken oder Schwächen auf. Lediglich die Pfeiltasten der Tastatur hätten nach unserem Geschmack etwas größer sein dürfen.

    Das Technische:
    Im Samsung Serie 5 Ultrabook wurde ein Sandy Bridge Core i5 Prozessor verbaut, der aus 2 Kernen besteht du einen recht geringen Takt von 1,6 GHz erreicht. Dank der Turbo Boost Funktion kann der Takt allerdings kurzzeitig bis auf 2,3 GHz erhöht werden. Es gibt allerdings gegen einen höheren Preis natürlich auch ein Modell mit einem Core i7 Prozessor. In unserem Testmodell waren außerdem 4 GB Arbeitsspeicher (auch mit 8 GB erhältlich) und eine 500 GB HDD Festplatte mit 5400 Umdrehungen pro Minute eingebaut. Diese Festplatte wird von einem 16 GB Flash-Speicher unterstützt, der unter anderem ein schnelles Booten ermöglichen soll.

    Die Performance bleibt im Vergleich zu High-End-Geräten wie dem Dell XPS 13 aufgrund der verbauten „konventionellen“ Festplatte natürlich zurück. Der SSD Cache-Speicher sorgt zwar für eine bessere Performance, als man zunächst annehmen würde und erfüllt im Alltagsgebrauch  seinen Zweck, allerdings macht die Festplatte bei größeren Dateien und hardwarebelastenden Programmen (wie z.B. Photoshop) einen langsameren Eindruck.

    Die Batterie:
    In unserem Test des Samsung Serie 5 Ultrabooks haben wir natürlich auch wieder die Akkulaufzeit auf die Probe gestellt. Die Ergebnisse waren dabei überwiegend positiv. Wie immer haben wir 3 Konfigurationen durchlaufen lassen. Bei der minimalen Auslastung (ohne WLAN und minimale Helligkeit) hielt eine Batterieladung in unserem Praxistest des Samsung Serie 5 Ultrabooks knapp 8 Stunden. Das ist ein sehr guter Wert im Vergleich zu anderen Ultrabooks. Bei unserer Mitteleinstellung (mit WLAN, mittlere Helligkeit) machte das Gerät ebenfalls eine sehr gute Figur. 6 Stunden und 15 Minuten konnte man so mit dem Samsung Ultrabook arbeiten. Nur unter voller Arbeitsleistung (volle Helligkeit, alle Schnittstellen) machte das Gerät schon relativ früh schlapp. 2 Stunden und 17 Minuten zeigt unserer Stoppuhr am Ende an.

    Das Fazit zum Test der Samsung Serie 5 Ultrabooks

    [box style=“check“]Das Samsung Serie 5 Ultrabook konnte in unserem Test voll und ganz überzeugen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist bisher von keinem anderen Ultrabook erreicht worden. Das Display ist vor allem im Außeneinsatz sensationell gut und auch die Akkulaufzeit macht richtig Freude. Negativ sind nur kleinere Dinge wie das Nachwippen beim Öffnen des Ultrabooks aufgefallen. Allerdings sei erwähnt, dass die Performance nicht für jeden Anwender ausreichen wird. Wer beruflich mit dem PC viel zu tun hat und Wert auf eine hohe Performance liegt, sollte sich eher an die teureren High-End-Geräte von Dell oder HP halten. Für alle „Normalanwender“ ist das Samsung Ultrabook aber die genau richtige Wahl, nicht zuletzt wegen des günstigen Preises von ca. 800€ und ist daher auch auf Platz 1 unserer Top-Empfehlungen für Ultrabooks zu finden.[/box]

    Die Technischen Daten zum Samsung Serie 5 Ultrabook in der Übersicht:

    [table id=10 /]

    Zum Abschluss noch ein Video zum Test des Samsung Serie 5 Ultrabook:

  • Apple MacBook Air Test

    Apple MacBook Air Test

    Macbook Air 13 Zoll
    Apple Macbook Air

    Als Apple am 15. Januar 2008 das erste MacBook Air vorstellte, wurden neue Maßstäbe definiert. Das erste sogenannte Ultrabook erlangte durch Apples mediale Präsenz einen neuen Stellenwert im portablen Notebooksegment. Es definierte mobiles Arbeiten neu. Hochwertig verarbeitetes, flaches und leichtes Gehäuse, verbunden mit einer hohen Leistungsfähigkeit durch integrierten Flash-Festplattenspeicher. Das garantiert schnelles und flexibles Arbeiten, egal an welchem Standort. Im Ultrabook Test steht heute die Neuauflage eines Klassikers auf dem Prüfstand, denn erst vor wenigen Tagen stellte Apple eine neue Generation seines MacBook Airs vor. In unserem großen Test des Macbook Air werden wir herausfinden, ob Apple die starke Konkurrenz mit seinem neuen Ultrabook in die Schranken weisen kann.

    Der Test des Apple Macbook Air im Detail

    Das Äußere:
    Auf den ersten Blick hat es nur wenige Veränderungen bei der Neuauflage des Macbook Air gegeben. Das Gehäuse und damit auch die Optik sind unverändert und damit setzt Apple weiterhin auf seinen bewährten Erfolgsfaktor. Die Verarbeitung ist nach wie vor Spitzenklasse. Es gibt keine Scharfen Kanten, keine knackende Scharniere oder Ähnliches.

    Apple Macbook Air Aussenansicht
    Außenansicht

    Apple setzt weiterhin auf das Unibody-Gehäuse, welches aus einem Block Aluminium gefertigt wird. Dies wirkt besonders edel und ist durch die hochwertige Arbeit sehr stabil. Der Nachteil daran ist jedoch, dass sich das Gehäuse in unserem Apple MacBook Air Test als relativ kratzempfindlich erwiesen hat. Wer also nicht gut auf sein Gerät Acht gibt, der hat schnell mit Abnutzungserscheinungen zu kämpfen.

    Auch im Punkt Mobilität kann das neue Macbook Air in unserem Test überzeugen. Vor allem das leichte Gewicht mit 1350g weiß nach wie vor zu beeindrucken, auch wenn es sich dabei mittlerweile um kein Alleinstellungsmerkmal mehr handelt. Mit den  1120 Gramm des Toshiba Satellite Z830 kann das MacAir zum Beispiel nicht mehr mithalten.

    Das Innere:
    Klappt man das Ultrabook auf, so kommt auch hier zunächst Altbewährtes zum Vorschein. Die Tastatur und das Touchpad wurden von Apple nicht verändert.Dies ist auch nicht notwendig, schließlich gehören die beiden Teilen immer noch zur Spitzenklasse auf dem Markt, auch wenn die Einarbeitung für Apple Neulinge ein wenig Zeit in Anspruch nimmt. Die beleuchtete Tastatur ermöglicht auch ein problemfreies Arbeiten bei schwierigen Lichtverhältnissen.

    Apple Macbook Air aufgeklappt
    Aufgeklappt

    Das Display wurde ebenso wenig überarbeitet. Während Apple dem Macbook Pro ein neues Retina-Display spendierte sucht man ähnliches im Ultrabook-Bereich vergebens. Das Display hat sich in unserem Test des Macbook Airs somit als Schwachstelle erwiesen, denn grade hier wäre ein Update notwendig gewesen. Im Vergleich zu anderen Ultrabooks kann die Auflösung von 1.440 x 900 Pixel nicht mehr mithalten. Hier bietet zum Beispiel das HP  Envy 14 Spectre oder das Asus Zenbook UX31 deutlich mehr. Auch die Farbwirkung hinkt im Vergleich hinterher. Dazu kommt noch das spiegelnde Display, das einem das Arbeiten im Freien erschwert. Grade von Apple haben wir in diesem Bereich mehr erwartet und das es möglich ist zeigen die Retina-Displays vom Macbook Pro und dem neuen iPad. Warum also nicht auch beim Macbook Air?

    Das Technische:
    In unserem Apple MacBook Air Test wurde deutlich, dass Apple den Schwerpunkt der Weiterentwicklung auf die technische Seite gelegt hat. Die neuen Ivy Bridge Prozessoren von Intel finden auch Ihren Weg in das verbesserte Macbook Air. Es handelt sich dabei in unserem Testgerät um einen i5-3427U Prozessor mit 2 Kernen. Damit werden 1,8 GHz erreicht, die im Bedarfsfall bis auf 2,8 GHz verbessert werden können.

    Die Festplatte kommt als SSD-Flashspeicher daher, der das gewohnt schnelle Arbeiten ermöglicht. Dabei hat man die Wahl zwischen 64 Gb, 128 GBoder 256 GB. Auch der Grafikchipsatz machte einen guten Eindruck. Insgesamt hat die Performance in unserem Test des Apple Macbook Air eine gute Figur. Neue Maßstäbe kann Apple aber auch hier nicht setzen.

    Eine weitere kleine Verbesserung hat Apple bei den Schnittstellen vorgenommen. So hat die neue Version erstmals auch zwei USB 3.0 Anschlüsse, die eine deutlich höhere Datenübertragungsrate erreichen. Allerdings muss man nach wie vor auf die üblichen Anschlüsse für einen weiteren Bildschirm verzichten. VGA, DVI oder HDMI sucht man vergebens. Man kann lediglich über die Thunderbolt Schnittstelle einen weiteren Monitor nutzen. Darüber hinaus gibt es noch einen SD-Kartenleser.

    Die Batterie:
    Besonders positiv hervorzuheben ist die lange Akkulaufzeit, die im Apple MacBook Air Test überzeugte. Erst nach gut 8 Stunden ist die Akkuleistung erschöpft, wenn man das Ultrabook sehr stromsparend (ohne WLAN, minimale Helligkeit) einsetzt. Beim „Normalgebrauch“ hielt eine Akkuladung etwas über 4 Stunden. Bei vollem Einsatz der Leistungsfähigkeit (z.B. beim Spielen) machte das Gerät allerdings schon nach 1 Stunde und 50 Minuten schlapp. Hier steckt noch Verbesserungspotenzial, aber insgesamt kann man mit der Akkuleistung sehr zufrieden sein.

    Das Fazit zum Test des AppleMacbook Air:

    [box style=“check“]Insgesamt fällt das Urteil des Apple MacBook Air Test ziemlich positiv aus. Das neue Modell von Apple besticht durch leistungsstarke Erweiterungen im Bereich des Chipsatzes und der Anschlüsse. Somit ist ein flüssiges Arbeiten, insbesondere von Office- und Internetanwendungen bei langer Akkulaufzeit sehr gut möglich. Abstriche müssen jedoch im Bereich des Displays hingenommen werden. Die Auflösung und die Farbwirkung sind von der Konkurrenz bereits übertroffen worden. Das Gerät eignet sich damit weniger zum Spielen aufwendiger Games und auch Anwender, die beruflich mit grafischen Elementen zu tun haben, sind nicht gut mit dem neuen Macbook Air beraten. Die neue Generation des Macbook Air ist außerdem im Preis gestiegen und ist nun ab 1.049€ bei Apple erhältlich. Das sind immerhin satte 100€ mehr als bisher. Diese Preiserhöhung erscheint nach unserem Test des Macbook Air als unverhältnismäßig und schmälert das Preis-Leistungsverhältnis so stark, dass es das neue Macbook Air nicht in unsere Top 5 schafft.[/box]

    Die Technischen Daten zum Macbook Air in der Übersicht:

    [table id=3 /]

  • Asus Zenbook UX21 im Test

    Asus Zenbook UX21 Außenansicht
    Asus Zenbook UX21 Außenansicht

    Der kleine Alleskönner von Asus mit dem Namen Zenbook UX21 ist eins der ersten Ultrabooks auf dem neuen Marktsegment. Das Gerät besticht durch sein Design und vor allem durch die kleinen Abmessungen. Das 11,6 Zoll fassende Ultrabook liegt sensationell in der Hand wiegt nur 1,1 kg und ist an seiner dicksten Stelle grade einmal 17mm dick. An der dünnsten Stelle sind es sogar nur 3mm. Das ist ein echter Quantensprung im Vergleich zu herkömmlichen Notebooks.

    Was das Gerät sonst noch so kann und ob auch die Performance mithalten kann, erfahrt Ihr in unserem großen Asus Zenbook UX21 Test mit allen wichtigen Informationen rund um dieses neue Utrabook.

    Der Test des Asus Zenbook UX21 im Detail

    Das Äußere:
    Der erste Eindruck beim Test des Asus Zenbook UX21 ist sehr positiv, denn optisch macht das Gerät einiges her. Auch wenn die Ähnlichkeit zum Macbook Air nicht geleugnet werden kann, so ist es sicherlich kein Fehler sich an diesem Trendsetter zu orientieren. Das Gehäuse ist ansonsten aus einem Stück Aluminium gefertigt und besitzt eine Keilform die zur vorderen Kante des Ultrabooks verläuft. Am Abschluss ist diese Kante jedoch ein wenig zu scharf geraten.

    Das Gerät wiegt grade einmal 1,1kg und ist damit ein absolutes Leichtgewicht. Allerdings ist dieses Gewicht auch durch die Größe bedingt, da das Gehäuse grade mal ein 11,6 Zoll Display fasst. Angenehm ist auch, dass das mitgelieferte Netzteil für das Asus Zenbook UX21 ebenfalls sehr klein und leicht ausfällt.

    Ebenfalls positiv aufgefallen ist die Lösung von Asus, für die begrenzten Möglichkeiten Schnittstellen im Gehäuse zu verarbeiten. So sind 2 USB-Schnittstellen (je einmal 2.0 und 3.0), ein MiniDisply-Port und Mini-HDMI Anschluss in das Asus Zenbook UX21 integriert. Über einen beigelegten Adapter ist sogar der Anschluss eines VGA-Kabels möglich.

    Das Innere:

    Asus Zenbook UX21 Seitenansicht
    Asus Zenbook UX21 Seitenansicht

    Beim Öffnen des Geräts setzt sich der positive Designeindruck weiter fort. Die Tastatur besticht mit einem eleganten Silber-Look und das Display wird von einem schwarzen Rahmen umgeben. Vor allem die Tastatur des Asus Zenbook UX21 hat bei unserem Test einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Der Abstand und die Druckpunkte sind exzellent für so ein kleines Gerät. Leider wurde aber auf eine Hintergrundbeleuchtung der Tastatur verzichtet.

    Das Display erreicht eine maximale Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln, was für die Displaygröße ein guter Wert ist. Wer eine höhere Auflösung haben möchte, muss entweder zum großen Bruder dem Asus Zenbook UX31 oder dem HP Envy 14 Spectre greifen. Diese Geräte erreichen 1.600 x 900 Pixel. Das Display wurde leider nicht entspiegelt, was den Außeneinsatz relativ schwierig macht. Die sehr hohe Helligkeit des Displays erlaubt zwar ein Arbeiten im Schatten, im direkten Sonnenlicht sieht man aber auf dem Asus UX21 relativ wenig. Auch die Kontraste und damit die Farbwirkung konnten nicht wirklich überzeugen.

    Das Technische:
    Das Asus Zenbook UX21 ist in zwei unterschiedlichen Konfigurationen erhältlich. Dabei hat man die Wahl zwischen einem i5- und einem i7-Prozessor. Bei unserem Test haben wir die Variante mit dem i7-Prozessor verwendet, die aber auch etwas teurer ist. Der Dual-Core-Prozessor ist mit 1,8 GHz getaktet kann aber im Turbo-Betrieb auf bis zu 2,9 GHz herauf gesetzt werden. Allerdings darf dann nur ein Kern genutzt werden.

    Als Speicher wird eine SSD-Festplatte mit 128 GB Fassungsvermögen verwendet. Dies erhöht natürlich die Zugriffszeiten und damit auch die allgemeine Performance des Asus Zenbooks. Leider kann die Festplatte nicht einfach ersetzt bzw. aufgerüstet werden, da ein spezielles selten verwendetes Interface zum Einsatz kommt. Der Arbeitsspeicher ist wie aktuell üblich bei 4 GB angesiedelt.

    Im Test des Asus Zenbook UX21 konnte uns vor allem die schnelle Aufwachfunktion des Geräts überzeugen. Schon nach 3 Sekunden ist das Ultrabook komplett einsatzfähig. Das ist sehr angenehm zum Arbeiten und verhindert somit nervige Wartezeiten.

    Die Batterie:
    Die Akkulaufzeit konnte uns nicht wirklich überzeugen. Im Testlauf erreichte das Asus Zenbook UX21 zwar knapp 5 Stunden Laufzeit, aber da haben wir schon Modelle mit deutlich mehr Leistung gesehen. Besser sieht es da mit der Temperaturentwicklung aus. Das Gerät wird zwar warm, aber nie wirklich heiß, so dass auch der Einsatz auf dem Schoß nicht unangenehm wird.

    Das Fazit zum Test des Asus Zenbook UX21:

    [box style=“check“]Das Asus Zenbook UX 21 machte bei unserem Test insgesamt einen ordentlichen Eindruck, kann aber nicht mit seinem großen Bruder dem UX31 mithalten. Das Design ist ansprechend und die Performance sehr gut. Aber das Display wusste nicht wirklich zu überzeugen. Im Außeneinsatz wurden während unseres Tests doch einige Schwächen beim Asus Zenbook UX21 deutlich. Auch die Akkulaufzeit könnte noch besser sein. Für die ca. 950€, die in der günstigsten Variante fällig werden, hätte man mehr erwartet. So ist das UX31 für viele wohl die bessere Wahl. Wer allerdings ein handliches kleines Ultrabook zum Arbeiten für unterwegs sucht, der kann aufgrund des leichten Gewichts und den kleinen Abmessungen ein schönes Arbeits-Ultrabook erstehen. Vor allem für Texteschreiber ist die sehr gute Tastatur interessant.[/box]

    Die Technischen Daten zum Asus Zenbook UX21 in der Übersicht:

    [table id=9 /]

  • HP Envy 14 Spectre im Test

    HP Envy 14 Spectre im Test

    Auch HP startet fast zeitgleich mit dem Dell XPS 13 auf dem deutschen Ultrabook-Markt durch. Um sich von anderen Ultrabooks zu unterscheiden, setzt HP vor allem auf ein hochauflösendes Display (zumindest für ein Ultrabook), viel Gorilla Glas und Beats-Audio-Lautsprecher, die für ein tolles Klangerlebnis sorgen sollen. Mit dieser Kombination sollen Käufer gewonnen werden. Wir schauen in unserem Test des HP Envy 14 Spectre, was das neue Gerät alles kann und wo die Stärken und Schwächen liegen.

    Der Test des Envy 14 Spectre im Detail

    Das Äußere:
    Das Gehäuse macht auf den ersten Blick einen sehr schicken und eleganten Eindruck, was vor allem an der verwendeten schwarzen Farbe liegt. Der Deckel des HP Envy 14 Spectre wurde hochwertig verarbeitet und mit einer Menge kratzfestem Gorilla-Glas verstärkt. Sehr auffällig ist das HP-Logo, welches ähnlich wie beim Macbook Air beleuchtet wird, wenn das Ultrabook im Einsatz ist. Das Gerät macht einen sehr stabilen Eindruck.

    Die Maße des HP Ultrabooks bewegen sich im oberen Bereich aller von uns bisher getesteten Ultrabooks. Die Höhe beträgt 20 Millimeter, wovon 7 Millimeter auf das Display entfallen. Auch die Breite und Tiefe sind deutlich größer als bei vergleichbaren Ultrabooks. Das Gewicht schlägt mit 1807 Gramm zu Buche, was für ein Ultrabook schon relativ schwer ist.

    Auf der Unterseite des HP Envy 14 Spectre, die aus mattem Kunststoff gefertigt ist, findet man die Beats-Audio-Lautsprecher. Hier wurden 2 Lautsprecher eingebaut, die mit einem großen Beats-Audio-Logo versehen wurden.

    Das Innere:
    Wenn man das HP Envy 14 Spectre aufklappt, hat man zunächst das Gefühl, dass man ein Macbook Air geöffnet hätte. Das Design mit der schwarzen Tastatur und dem silbernen Grundton erinnert doch sehr an den Trendsetter. Das Öffnen selbst geht übrigens gar nicht so leicht, man braucht eigentlich immer beide Hände. Das Touchpad und die Tastatur funktionieren gut, wenn auch nicht so gut wie z.B. beim Dell XPS 13.

    Das eigentliche Schmankerl des HP Ultrabooks ist jedoch das Display. Dieses wurde komplett rahmenlos in das Envy 14 Spectre eingelassen und mit jeder Menge Gorilla Glas geschützt. Das 14 Zoll Display ist deutlich größer als bei vergleichbaren Modellen und kann eine bisher bei Ultrabooks unerreichte Auflösung von 1600×900 Pixel auf den Bildschirm zaubern. Nun wird auch klar wieso das Gerät größer und schwerer ausfällt als die Konkurrenz.

    Die Helligkeit erreichte einen Durchschnittswert von 230 cd/m². Das Kontrastverhältnis fällt mit einem Wert von 413:1 gut aus. Obwohl die Werte nicht optimal sind, war der Bildeindruck jedoch stets gestochen scharf. Einziger Kritikpunkt ist das spiegelnde Display, das die Verwendung im Sonnenlicht merklich einschränkt.

    Das Technische:
    Wie bei Ultrabooks üblich wurde auch beim HP Envy 14 Spectre ein Intel Core i5-2467M Dual-Core Prozessor verbaut. Der Prozessor erreicht damit einen Takt von 1,6 GHz und kann mit Turbo-Boost sogar bis 2,3 GHz aufgebessert werden. Darüber hinaus kommen ein 4 GB RAM Arbeitsspeicher und eine 128 GB fassende SSD-Festplatte zum Einsatz.

    Die Performance des Envy 14 Spectre hat bei unserem Test ordentlich aber nicht spektakulär abgeschnitten. Alle Käufer können sich aber beim HP Ultrabook auf flotte Zugriffszeiten freuen. Der Betrieb erfolgt außerdem relativ geräuscharm und auch stromsparend (dazu aber mehr im nächsten Abschnitt). Die Temperaturentwicklung war auch recht angenehm und kam im Extremfall auf grade mal 40 Grad.

    Bei der Ausstattung kann das HP Ultrabook im Gegensatz zur Konkurrenz glänzen. Es stehen 2 USB-Anschlüsse zur Verfügung (je einmal 2.0 und 3.0) und auch ein LAN-, ein HDMI- und ein mini Display-Anschluss stehen zur Verfügung. Darüber hinaus hat HP einen großen Wert auf den Sound gelegt und auch dementsprechend eine Mutetaste und einen Lautstärkeregler in das Gehäuse für einen schnellen Zugriff integriert. Der Audio-Anschluss kann zudem auch als Mikrofon-Anschluss verwendet werden.

    Die Batterie:
    HP gibt für sein Ultrabook eine maximale Akkulaufzeit von bis zu 9 Stunden an. Diesen Wert konnte das Ultrabook bei uns jedoch nicht ganz erreichen. Im normalen Gebrauch hat das Gerät etwas mehr als 4,5 Stunden durchgehalten. Allerdings konnten wir bei minimaler Bildschirmhelligkeit und nach dem Ausschalten von Funkanschlüssen eine Laufzeit von 8 Stunden und 30 Minuten erreichen. Ein Vorteil ist, dass der Akku bei diesem Modell vom Nutzer selber ausgetauscht werden kann. Allerdings muss man dazu ein Siegel brechen und verliert damit auch seinen Garantieanspruch.

    Das Fazit zum Test des HP Envy 14 Spectre

    [box style=“check“]Das neuste Gerät der Envy-Reihe versteht sich selbst als High-End-Gerät. HP versucht an mehreren Stellen die absolute Spitzenklasse im Bereich der Ultrabooks darzustellen. Dies gelingt vor allem beim Design, bei der Größe des Displays und bei den sehr gut klingenden Lautsprechern. Natürlich hift bei der Klangqualität die Zusammenarbeit mit Beats Audio merklich weiter. Aber auch der Rest des Envy 14 Spectre weiß zu überzeugen. Die Performance ist ordentlich, die Akkulaufzeit gut und die technische Ausstattung mit Anschlüssen ausgezeichnet für ein Gerät dieser Klasse. Richtig negativ ist nur das stark spiegelnde Display im Außeneinsatz und das relativ hohe Gewicht aufgefallen. Ansonsten weiß das HP Envy 14 Spectre auf der gesamten Linie zu überzeugen. Diese Qualität kommt aber auch mit einem immensen Preis. Die günstigste Variante ist ab 1.399 € erhältlich. Wenn der Preis nicht so hoch wäre, dann könnte das HP Envy 14 Spectre wohl noch höher in unserer Testbewertung abschneiden. So reicht es aktuell zu Platz 5![/box]

    Die Technischen Daten zum HP Envy 14 Spectre in der Übersicht:

    [table id=8 /]

    Zum Abschluss noch ein Video zum Test des HP Envy 14 Spectre:

  • Dell Ultrabook XPS 13 im Test

    Dell hat lange gebraucht um sein erstes Ultrabook zu veröffentlichen, doch vor Kurzem hat Dell sein erstes eigenes Ultrabook auf den deutschen Markt gebracht. Schon auf den ersten Blick wird klar, dass es sich dabei um ein Produkt der gehobenen Qualitäts- und Preisklasse handelt. Wir haben das erste Dell Ultrabook mit dem Namen XPS 13 für Euch ausgiebig getestet.

    Der Test des XPS 13 im Detail

    Das Äußere:
    Was sofort auffällt ist die hochwertige äußere Verarbeitung des Dell XPS 13. Alle Kanten wurden abgerundet, was nicht nur gut aussieht sondern auch eventuellen kleinen unangenehmen Kratzern vorbeugt. Insgesamt ist das Dell Ultrabook sehr flach und leicht und macht einen sehr edlen Eindruck. Optisch erinnert es allerdings doch sehr an das Macbook Air.

    Das Ultrabook ist an seiner dicksten Stelle 18 Millimeter dick, was ein sehr guter Wert ist. Wenn das Gerät zugeklappt ist, schützt ein Aluminium-Deckel das Display von außen. Der eigentliche Body des XPS 13 besteht aus Kohlefaser und die Handauflage ist aus Magnesium gefertigt. Insgesamt eine sehr gelungene Konstruktion. Mit insgesamt 1,4 Kilogramm Gewicht kommt das Gerät zudem überraschend leicht daher.

    Das Innere:

    Dell XPS 13 Aussenansicht

    Klappt man das Ultrabook von Dell auf, kommen eine beleuchtete Tastatur mit angenehm großen Tasten und ein sehr großes Touchpad zum Vorschein. Ein erster Schreibtest auf der Tastatur hat einen guten Eindruck hinterlassen. Die Tasten waren fest und gut zu treffen.

    Auch das Display verleitet direkt zum hinsehen. Das 13,3 Zoll große Display erreicht eine Auflösung von 1.366 x 768 Pixel und wird mit sehr widerstandsfähigem und kratzfestem Gorilla Glas gegen äußere Einflüsse geschützt. Das Display des XPS 13 erreicht eine Helligkeit von bis zu 295 cd/m², was außergewöhnlich hell ist. Auch das Kontrastverhältnis von 895:1 trägt zum sehr guten visuellen Eindruck bei. Das Display lässt sich sogar in der Sonne ganz gut ansehen, was an der sehr hohen Helligkeit liegt, denn das Display spiegelt in der Sonne beträchtlich.

    Das Technische:
    Eine Besonderheit, die bei allen Dell Notebooks (und daher natürlich auch bei Ultrabooks) besteht, sind die zahlreichen Konfigurationsmöglichkeiten. Wir haben hier für Euch die günstigste Alternative getestet mit einem Intel Core i5-2467M 1,6 GHz Prozessor (mit Turbo-Boost bis zu 2,3 GHz), einer integrierten HD Graphics 3000, 4GB RAM und einer 128-GByte-SSD Festplatte. Ihr könnt aber einzelne Teile noch deutlich aufwerten, was aber natürlich ins Geld geht.

    Die Leistung des Dell XPS 13 hat in unserem Test sehr gut abgeschnitten und lag auf einem permanent hohen Level. Das Ultrabook von Dell bootet in nur 8 Sekunden. Die außergewöhnliche Performance scheint neben der SSD-Festplatte vor allem durch die 4GB RAM begünstigt zu werden, die in 2 separate 2GB-Module aufgeteilt wurde. Dadurch werden vor allem die Prozessorleistung und die Grafik verbessert. Doch auch die Temperatur steigt beim längeren Gebrauch stark an. Ein langes Arbeiten auf dem Schoß ist daher nicht empfehlenswert.

    Ein Kritikpunkt muss an dieser Stelle jedoch auch noch erwähnt werden: Es gibt zu wenig Schnittstellen! Es stehen lediglich je ein USB-2.0- und 3.0-Port für die Datenübertragung zur Verfügung. Hinzu kommen Schnittstellen für n-WLAN und Bluetooth. Ein Kartenleser fehlt jedoch völlig. Für die Verbindung zu anderen Bildschirmen steht ein Mini-Display Port zur Verfügung und leider nicht der viel weiter verbreitete HDMI-Ausgang. Hier besteht beim XPS 13 von Dell noch Nachholbedarf!

    Die Batterie:
    Dafür überzeugt die Batterie auf ganzer Linie. Das Dell XPS 13 hat bei uns mehr als 8 Stunden im Praxistest gehalten, bevor eine Ladung des Akkus verbraucht war. Im direkten Vergleich der Laufzeiten kann da nur das Toshiba-Ultrabook Satellite Z830-10J mithalten. Allerdings kann der Akku nicht vom Nutzer selber ausgetauscht werden. Hier ist ein Fachmann nötig, falls die Akkuleistung einmal nachlässt.

    Das Fazit zum Test des Dell XPS 13

    [box style=“check“]Dells XPS 13 Ultrabook hat in unserem Test sehr gut abgeschnitten und steigt auf Platz 2 unserer Bestenliste ein. Die tolle Verarbeitung und das sehr helle Display haben einen guten Eindruck hinterlassen. Dazu kommt die sehr gute Performance, die im Test des XPS 13 erzielt wurde. Auch die Akkulaufzeit hat uns vollkommen überzeugt. Die etwas mehr als 8 Stunden gehören zum Besten, was es auf dem Markt der Ultrabooks zurzeit gibt. Negativ viel nur die mangelnde Ausstattung mit Schnittstellen auf, die besonders das Anschließen eines weiteren Bildschirms unnötig kompliziert macht. Insgesamt kann man sich beim Dell XPS 13 aber auf ein tolles Ultrabook freuen, das auch mit einem stolzen Preis daher kommt. Die billigste Variante ist bei Dell für 1149€ erhältlich.[/box]

    Die Technischen Daten zum Dell XPS 13 in der Übersicht:

    [table id=7 /]

    Hier noch ein Test Video zum Dell Ultrabook XPS 13: